Kanban und Gantt – mischen impossible‽

Kanban und Gantt – mischen impossible‽

Situa­ti­ons­be­dingt kom­me ich mit mei­ner Prä­fe­renz für phy­si­sche, „hap­ti­sche“ Kan­ban-Boards im Moment nicht weit; die pan­de­mie­be­ding­te Ver­brei­tung von Home Office macht digi­ta­le Lösun­gen gera­de­zu not­wen­dig. Bei der nun ver­mehr­ten Aus­ein­an­der­set­zung mit Kan­ban-Soft­ware fällt auf: Prak­tisch jede Lösung am Markt offe­riert zusätz­lich zur Visua­li­sie­rung des Arbeits­flus­ses am eigent­li­chen Kan­ban-Board eine Dar­stel­lung als Gantt-Dia­gramm und wirbt oft­mals sogar damit – was für eine absur­de, das Werk­zeug sei­nes Kerns ent­klei­den­de Metho­den-Chi­mä­re! … weiterlesen ...

Statt einer BarCamp-Session: „Schöner“ schreiben am Flipchart – das Skript zur Session

"Schöner" schreiben am Flipchart

In „nor­ma­len“ Jah­ren neh­me ich meist an etli­chen Bar­Camps und PM Camps teil – und zu spä­tes­tens jedem zwei­ten Camp habe ich einen gro­ßen Beu­tel vol­ler Stif­te und eine Map­pe mit Übungs­blät­tern dabei, um eine Ses­si­on mit dem Titel „Schö­ner“ schrei­ben am Flip­chart anzu­bie­ten. … weiterlesen ...

Visualisieren und moderieren bei Wind und Wetter

Visualisieren und Moderieren bei Wind und Wetter

Einen über­durch­schnitt­li­chen Post-It-Ver­brauch hat­te ich schon lan­ge, bevor das als untrüg­li­ches Zei­chen für „Agi­li­tät“ zu gel­ten begann. Kein Wun­der: Ist doch (im Gegen­satz zur Anwen­dungs­ent­wick­lung) der IT-Infra­struk­tur-Bereich meist eher visua­li­sie­rungs­feind­lich, sind bspw. Mode­ra­ti­ons­wän­de dort eher sel­ten anzu­tref­fen. Kle­be­zet­tel die­nen mir in einem sol­chen Umfeld als wert­vol­les Werk­zeug für spon­ta­ne Visua­li­sie­run­gen – vor allem im Fal­le der häu­fig drin­gend not­wen­di­gen Mode­ra­ti­on ohne vor­he­ri­gen Auftrag. … weiterlesen ...

Bitte keine Klebezettel aufs Whiteboard kleben!

Bitte keine Haftnotizen aufs Whiteboard kleben

Dass White­boards mög­lichst sau­ber und frei von Rück­stän­den aller Art sein soll­ten, um gut abwisch­bar zu sein, erwäh­ne ich ja häu­fi­ger (vgl. hier, hier und hier). Dass dazu auch gehört, mög­lichst nie­mals Haft­no­ti­zen auf White­boards zu kle­ben, ist mir erst in letz­ter Zeit klar gewor­den. … weiterlesen ...

Warum ein Ticket-System kein Kanban-Board ersetzt

Warum ein Ticket-System kein Kanban-Board ersetzt

Vie­le gera­de klei­ne­re IT-Abtei­lun­gen haben mei­ner Erfah­rung nach gro­ße Schwie­rig­kei­ten, die (meist knap­pe) zur Ver­fü­gung ste­hen­de Zeit zwi­schen zwei Arten von Arbeit auf­zu­tei­len: reak­ti­vem Sup­port und (gleich­sam pro­ak­ti­ver) Pro­jekt­ar­beit – Betrieb und Pro­jekt. Eine kla­re per­so­nel­le Tren­nung zwi­schen die­sen Berei­chen ist meist spä­tes­tens im Fal­le von Eska­la­tio­nen in den 2nd Level kaum mög­lich – dafür steht in mit­tel­stän­di­schen IT-Abtei­lun­gen in aller Regel schlicht nicht genü­gend aus­rei­chend qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal zur Ver­fü­gung. … weiterlesen ...

„Visurrhoe“ – oder: „vizTHINK vs. VIZthink“

"Visurrhoe" – oder: "vizTHINK" vs. "VIZthink"

Als ich Ende 2012 „Die Computermaler“ ver­öf­fent­lich­te, war die Idee des visu­el­len Den­kens („VizT­hink“) zumin­dest in mei­nem unmit­tel­ba­ren Umfeld noch eini­ger­ma­ßen exo­tisch, der Begriff „Sketch­no­tes“ war bei­spiels­wei­se gera­de erst gebo­ren (Goog­le Trends). Mike Rho­des (<http://​roh​de​sign​.com>) Buch „The Sketch­no­te Hand­book: The Illus­tra­ted Gui­de to Visu­al Note Taking“ erschien im Dezem­ber 2012 auf Eng­lisch. … weiterlesen ...

Projektstatus-Reporting: Parkplätze statt Ampeln

Projektstatus-Reporting: Parkplätze statt Ampeln

(Projekt‑)​Status-Ampeln sind ein­di­men­sio­nal, „rot-grün-male­risch“ (vgl. hier) und in Gelb weit­ge­hend nichts­sa­gend (vgl. hier) – ein guter Grund, sich nach alter­na­ti­ven Dar­stel­lungs­mög­lich­kei­ten umzu­se­hen. „Par­king Lot Charts“ bzw. „Par­king Lot Dia­grams“ schei­nen mir eine sol­che Alter­na­ti­ve zu sein … weiterlesen ...

Über Graphic Recording, Visual Facilitation und zweimal Sketchnotes

Über Graphic Recording, Visual Facilitation und zweimal Sketchnotes

Auch wenn ich mit mei­nem Plä­doy­er für eine mög­lichst trenn­schar­fe und exak­te Ter­mi­no­lo­gie nicht immer auf unein­ge­schränk­te Gegen­lie­be sto­ße: Kla­re, ein­deu­ti­ge Nomen­kla­tur ist m. E. eben­so wich­tig für die sprach­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on wie erkenn­ba­res Zeich­nen in der visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­on. „Äpfel und Bir­nen“ soll­ten als zwei ver­schie­de­ne Din­ge erkenn­bar sein – egal, ob in der gespro­che­nen, geschrie­be­nen oder visu­el­len Spra­che. … weiterlesen ...