Ein paar Eindrücke vom (virtuellen) PMCamp Hamburg 2020

Ein paar Eindrücke vom (virtuellen) PMCamp Hamburg 2020

Vor­ges­tern fand das 5. PMCamp Ham­burg (#pmcam­phh) statt – nicht in Ham­burg, son­dern im vir­tu­el­len Raum. An die­ser Stel­le möch­te ich kurz mei­ne Ein­drü­cke vom Camp schil­dern, wirk­lich begeis­tert „Dan­ke“ sagen und ganz neben­bei auch noch ein paar grund­sätz­li­che Gedan­ken zu vir­tu­el­len Bar­Camps sam­meln. … weiterlesen ...

Kamishibai und Kanban

Kamishibai und Kanban

„Bloß nicht noch ein Board!“ ist häu­fig die Reak­ti­on mei­nes jewei­li­gen Gegen­übers, wenn ich die Ein­füh­rung eines Kamis­hi­bai-Boards als Ergän­zung zum vor­han­de­nen Task- oder Kan­ban-Board vor­schla­ge (vgl. hier). Das ist scha­de – nicht nur, weil ein Kamis­hi­bai (紙芝居) die sinn­vol­le Model­lie­rung wie­der­keh­ren­der Arbeit in einem Kan­ban-Sys­tem ermög­licht, son­dern auch, weil die bei­den Boards und die dahin­ter­ste­hen­den Ideen, Prin­zi­pi­en und Pro­zes­se so naht­los inein­an­der­grei­fen kön­nen, dass das Ergeb­nis nach kür­zes­ter Zeit gar nicht mehr wie „noch ein Board“ wirkt. … weiterlesen ...

Kamishibai in der IT

Kamishibai in der IT

Ich neh­me die Men­schen im IT-Infra­struk­tur-Bereich oft­mals als in ihrer Arbeit hin- und her­ge­ris­sen wenn nicht gar zerris­sen wahr: Die meist feh­len­de kla­re Tren­nung von Betrieb und Pro­jekt ist im Tages­ge­schäft ein kaum auf­lös­ba­rer Dau­er-Kon­flikt und die Dring­lich­keit des Betriebs gewinnt meist gegen die Wich­tig­keit des Pro­jekts – der Haupt­grund, war­um mir Kan­ban als über­grei­fen­de Metho­de zur Steue­rung die­ser Arbei­ten als emp­feh­lens­wert erscheint: Kan­ban ermög­licht nicht nur das Mischen von reak­ti­ven Sup­port-Tätig­kei­ten und Pro­jekt­ar­beit, son­dern macht zudem den inhä­ren­ten Kon­flikt sicht- und damit hand­hab­bar (vgl. … weiterlesen ...

Mit den Stiften zur „Tankstelle“

Mit den Stiften zur Tankstelle

„Zero was­te“ und ins­be­son­de­re die Ver­mei­dung von Kunst­stoff-Abfäl­len ist zumin­dest in mei­nem nähe­ren Umfeld im Moment in aller Mun­de. Was liegt also näher, als ein­mal ein paar Zei­len zum Nach­fül­len von Stif­ten zu schrei­ben? … weiterlesen ...

Warum mir Scrum im IT-Infrastruktur-Bereich oft als wenig sinnvoll erscheint

Warum Scrum im IT-Infrastruktur-Bereich oft wenig sinnvoll ist

„Wir machen jetzt [auch] Scrum.“ ist ein Satz, den (sicher nicht nur) ich in den letz­ten Jah­ren sehr häu­fig gehört habe – inzwi­schen auch außer­halb des Soft­ware­ent­wick­lungs-Bereichs im tra­di­tio­nell metho­disch eher kon­ser­va­ti­ven IT-Infra­struk­tur-Bereich. Prak­tisch erlebt man dabei Scrum häu­fig eher als MeToode (Antrieb: „Alle machen das!“) … weiterlesen ...

Visualisieren und moderieren bei Wind und Wetter

Visualisieren und Moderieren bei Wind und Wetter

Einen über­durch­schnitt­li­chen Post-It-Ver­brauch hat­te ich schon lan­ge, bevor das als untrüg­li­ches Zei­chen für „Agi­li­tät“ zu gel­ten begann. Kein Wun­der: Ist doch (im Gegen­satz zur Anwen­dungs­ent­wick­lung) der IT-Infra­struk­tur-Bereich meist eher visua­li­sie­rungs­feind­lich, sind bspw. Mode­ra­ti­ons­wän­de dort eher sel­ten anzu­tref­fen. Kle­be­zet­tel die­nen mir in einem sol­chen Umfeld als wert­vol­les Werk­zeug für spon­ta­ne Visua­li­sie­run­gen – vor allem im Fal­le der häu­fig drin­gend not­wen­di­gen Mode­ra­ti­on ohne vor­he­ri­gen Auf­trag. … weiterlesen ...

Von Methoden, METHODEN und MeTooden

Von Methoden, METHODEN und MeTooden

Tom DeMar­co und Timo­thy Lis­ter unter­schei­den in ihrem m. E. nach wie vor lesens­wer­ten Klas­si­ker „Wien war­tet auf Dich!“ (engl.: „Peo­p­le­wa­re“) zwi­schen „Metho­di­ken“ und „METHODIKEN“ – letz­te­re sind im Gegen­satz zu ers­te­ren „[…] meist rie­sig und wer­den immer umfang­rei­cher […]“, wer­den gern dog­ma­tisch ange­wandt und als eine Art „All­heil­mit­tel“ ange­se­hen. … weiterlesen ...

Bitte keine Klebezettel aufs Whiteboard kleben!

Bitte keine Haftnotizen aufs Whiteboard kleben

Dass White­boards mög­lichst sau­ber und frei von Rück­stän­den aller Art sein soll­ten, um gut abwisch­bar zu sein, erwäh­ne ich ja häu­fi­ger (vgl. hier, hier und hier). Dass dazu auch gehört, mög­lichst nie­mals Haft­no­ti­zen auf White­boards zu kle­ben, ist mir erst in letz­ter Zeit klar gewor­den. … weiterlesen ...