Präsentieren mit Mindmaps?

Präsentieren mit Mindmaps

Prak­ti­sch jede aktu­el­le Mind­map­ping-Soft­ware3 bie­tet so etwas wie einen „Prä­sen­ta­ti­ons­mo­dus” oder zumin­dest einen Power­Point-Export – was liegt näher, als die mög­li­cher­wei­se zur Vor­trags­vor­be­rei­tung erstell­te Mind­map auch gleich als Prä­sen­ta­ti­on zu nut­zen! Mei­nes Erach­tens ist das aller­dings alles ande­re als eine gute Idee; Mind­maps erschei­nen mir als „Prä­sen­ta­ti­ons-Ersatz” weit­ge­hend unge­eig­net:

  • Zweck einer Prä­sen­ta­ti­on ist es, den gespro­chen-sprach­li­chen Vor­trag des Refe­ren­ten zu unter­stüt­zen.
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„Canvas” – formularhaftes Tütensuppen-Denken?

"Canvas" – formularhaftes Tütensuppen-Denken?

Wenn ich eine Lein­wand kaufe, dann ist sie leer. Andern­falls kaufe ich ein Bild. Glei­ches gilt für Flip­charts, Whi­te­boards und Mode­ra­ti­ons­wän­de – mehr „Vor­druck” als ein ein­fa­ches Karo braucht es nicht, mehr „A-prio­ri–Visua­li­sie­rung” erscheint mir als eine mich unan­ge­mes­sen ein­schrän­ken­de Vor­weg­nah­me des­sen, was kom­men soll. … weiterlesen ...

Prezi – ein Abstraktions-Verhinderer?

Prezi – ein Abstraktions-Verhinderer?

Liest man über die Vor­tei­le von Prezi (<https://​prezi​.com>) gegen­über foli­en­ori­en­tier­ten Prä­sen­ta­ti­ons­werk­zeu­gen wie Power­Point, so wird häu­fig die Zoom-Funk­ti­on und die damit mög­li­che Dra­ma­tur­gie her­vor­ge­ho­ben: Aus­ge­hend von einer extre­men Tota­len – quasi einem Esta­blis­hing Shot –, die das meist sehr kom­ple­xe Gesamt­bild zeigt, wird der Reihe nach in die rele­van­ten Details „hin­ein­ge­zoomt”. … weiterlesen ...

Wirklich jeder kann zeichnen!

Ich kann nicht zeichnen – Killerphrase frisst Flipchart„Ich kann nicht zeich­nen” ist wohl einer der Sätze, die ich am häu­fig­sten höre. Ob in Trai­nings, Work­shops oder in Rou­ti­ne-Bespre­chun­gen – wo auch immer ich visu­el­les Den­ken, wo auch immer ich Steg­reif­vi­sua­li­sie­run­gen in die Situa­ti­on ein­füh­re, Men­schen bitte, zu zeich­nen: Das „Ich kann nicht zeich­nen.” folgt auf dem Fuße – und wirkt lei­der nur allzu oft wie eine „self-ful­fil­ling pro­phe­cy” 4. … weiterlesen ...

Zu Gast bei „Let’s Talk”

Ich bin für Pod­casts oder gar Hör­bü­cher meist ent­we­der zu hek­ti­sch oder zu müde – nicht lesend aktiv zu kon­su­mie­ren, son­dern in durch das Medi­um vor­ge­ge­be­ner Weise und Geschwin­dig­keit zu hören, irri­tiert mich; ent­we­der ich werde unru­hig oder ich schla­fe ein. … weiterlesen ...

Illustration und Dekoration

Illustrieren - Illustration - lateinische EtymologieEin einen Text oder einen Vor­trag illu­strie­ren­des Bild wirkt mit dem sprach­li­chen Inhalt zusam­men; das Visu­el­le ergänzt das Textu­el­le zu einem Gesamt­werk, idea­ler­wei­se ist das Ganze i.  … weiterlesen ...

Text und Bild – ein tolles Paar!

Unser täg­li­ches Leben ist stark visu­ell geprägt. Schon auf einer kur­zen Fahrt mit der U-Bahn11 strö­men Unmen­gen visu­el­ler Reize auf uns ein: unzäh­li­ge (meist hoch­gra­dig visu­el­le) Wer­be­bot­schaf­ten, dut­zen­de Pik­to­gram­me, (hof­fent­li­ch wohl­ge­stal­te­te) U-Bahn-Netz­plä­ne und vie­les mehr. Rein flä­chen­mä­ßig über­wiegt das Visu­el­le gegen­über dem Textu­el­len ein­deu­tig und prägt unse­re Rezep­ti­onshal­tung – und das nicht nur in der U-Bahn, son­dern in gro­ßen Tei­len unse­res All­tags. … weiterlesen ...

Visualisieren auf dem (CeBIT‑)​Messestand

Ein typi­scher Mes­se­be­su­ch grenzt an visu­el­le Reiz­über­flu­tung; viel­leicht bilde ich mir das auf­grund mei­ner Bran­chen­zu­ge­hö­rig­keit nur ein, aber die CeBIT erscheint mir in die­ser Hin­sicht als beson­ders schlimm. Wer aller­dings glaubt, das Visu­el­le würde gezielt im Sinne eines wirk­sa­men Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­signs ein­ge­setzt wer­den, täuscht sich lei­der: Der eigent­li­che Mes­se­stand und viel­leicht auch noch das Wer­be­ma­te­ri­al mögen in der Regel pro­fes­sio­nell gestal­tet sein – die Prä­sen­ta­tio­nen, die man im Rah­men der Messe zu sehen bekommt, sind jedoch alles ande­re als über­zeu­gend. … weiterlesen ...