Interne Kunden? So etwas gibt es nicht!

Interne Kunden? So etwas gibt es nicht!

Spra­che beein­flus­se das Den­ken, so die Sapir-Whorf-Hypo­the­se. Die­se Hypo­the­se deckt sich sehr stark mit mei­nem per­sön­li­chen Erle­ben in Orga­ni­sa­tio­nen, dem­entspre­chend exakt und vor allem bewusst ver­su­che ich ins­be­son­de­re mei­ne Wort­wahl zu gestal­ten. Ist z. B. die Rede von Kun­den­ori­en­tie­rung, Kun­den-Fokus, Kun­den­nut­zen oder nutzt gar jemand die in ihrer Undif­fe­ren­ziert­heit oft irre­füh­ren­de Meta­pher vom „König Kun­de“ – ich fra­ge nach, ver­su­che exakt zu klä­ren, wer denn nun eigent­lich die­ser omi­nö­se Kun­de genau ist und wor­in der für eben die­sen Kun­den quan­ti­fi­zier­ba­re oder zumin­dest klar wahr­nehm­ba­re Nut­zen besteht. … weiterlesen ...

Lean Meetings

Lean Meetings

Vor eini­ger Zeit las ich einen Blog-Arti­kel mit dem für mich extrem ein­la­den­den Titel „Intro­du­cing the Lean Mee­ting: How to Get Rid of the #1 Time Suck“, in dem eine für mein Emp­fin­den sehr radi­ka­le Ver­si­on von „Lean Mee­tings“ beschrie­ben wird, die grund­sätz­lich in maxi­mal 12 Minu­ten aus­schließ­lich genau ein The­ma bear­bei­ten bzw. … weiterlesen ...

Timeboxing? Das funktioniert bei uns nicht!

Timeboxing? Das funktioniert bei uns nicht!

Rät man dazu, ein Mee­ting „hart“ und vor allem auch kurz und knapp zu time­bo­xen – Start- und End­zeit bzw. Dau­er genau fest­zu­le­gen und sich auch dar­an zu hal­ten (!) –, stößt man häu­fig auf Wider­stand: Wie lan­ge die Bespre­chung genau daue­re, lie­ße sich im Vor­feld doch gar nicht genau ein­schät­zen, „in so kur­zer Zeit kommt man doch gar nicht durch die Tages­ord­nung“, was sei denn, wenn es zu län­ge­ren Dis­kus­sio­nen kom­me? … weiterlesen ...

Visualisiert ist nur, was sichtbar ist

Kanban - Visualisiert ist nur was sichtbar ist

„Visua­li­siert ist [nur], was man sieht […]“ – so hör­te ich es vor eini­ger Zeit im Rah­men der Kan­ban Com­mu­ni­ty Days 2021 von Micha­el Mahl­berg und Falk Küh­nel wäh­rend sei­nes auch ansons­ten sehr erhel­len­den Vor­trags „Was ist eigent­lich aus dem L‑Wort gewor­den?“ … weiterlesen ...

Kamishibai zum Nachhören

Kamishibai und Kanban

Vor ein paar Wochen frag­te mich Götz Mül­ler, ob ich Inter­es­se hät­te, für sei­nen Pod­cast „Kai­zen 2 go“ mit ihm über das The­ma „Kami­shi­bai“ zu spre­chen. Gesagt, getan: Letz­te Woche fand die Auf­zeich­nung statt, seit heu­te Mor­gen ist das Ergeb­nis online. Gera­de, weil ich selbst ja einen eher rei­nen IT-Hin­ter­grund habe, war ich sehr gespannt – kommt Götz Mül­ler doch aus dem ja in vie­len Punk­ten deut­lich anders (und dann, wie sich her­aus­ge­stellt hat, doch nicht so anders) orga­ni­sier­ten (Lean‑)​Produktions-Bereich. … weiterlesen ...

Wenn „To Do“ und „Done“ fehlen …

Wenn "Todo" und "Done" fehlen

Struk­tu­riert man sein Task- oder Kan­ban-Board, beginnt der Work­flow nahe­lie­gen­der­wei­se häu­fig mit einer „To Do“ oder „Backlog“-Spalte und endet mit einer „Done“-Spalte – und alles dazwi­schen ist mehr oder min­der „WIP“, „Work in Progress/​Process“, ggf. … weiterlesen ...

Wie viele Kanban-Boards brauche ich eigentlich?

Wie viele Kanban-Boards brauche ich eigentlich

Auch wenn ich per­sön­lich ein Fan phy­si­scher Kan­ban-Boards bin: In Zei­ten zuneh­mend räum­lich ver­teil­ter Teams und nun auch ver­mehrt des Home­of­fices sind Soft­ware­lö­sun­gen für Kan­ban-Boards fast unum­gäng­lich. Eine inter­es­san­te Fol­ge davon: Was im Fal­le phy­si­scher Boards des hohen Auf­wan­des und des Platz­be­darfs wegen ver­mie­den wer­den wür­de – das Anle­gen neu­er, zusätz­li­cher Boards – ist im Fal­le eines soft­ware-basier­ten Boards tri­vi­al und wird dem­entspre­chend häu­fig getan. … weiterlesen ...

Warum gibt es eigentlich keinen „Kanban Master“?

Warum gibt es eigentlich keinen "Kanban Master"?

Auch, wenn mir der Begriff ganz und gar nicht gefällt: Die Exis­tenz der Rol­le des Scrum Mas­ters ist sicher­lich einer der wich­ti­ge­ren Grün­de für den Erfolg und die Ver­brei­tung des Rah­men­wer­kes „Scrum“.

Kan­ban kennt eine sol­che Rol­le nicht – eine vor­ge­schrie­be­ne neue Rol­le wür­de womög­lich gar den Chan­ge­ma­nage­ment-Prin­zi­pi­en von Kan­ban wider­spre­chen. … weiterlesen ...