Slidedocs – „Information in Small Chunks”

Betrach­tet man auf­merk­sam, auf wel­chem Weg die schrift­li­che Ver­mitt­lung von Inhal­ten in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on – aber auch in For­schung und Lehre und vor allem in der Erwach­se­nen­bil­dung – statt­fin­det, kommt man nicht umhin, die nicht nur zuneh­men­de, son­dern auch ver­än­der­te Prä­senz von Power­Point zu bemer­ken: Power­Point-Datei­en (oder dar­aus erstell­te PDF-Datei­en) die­nen ver­mehrt als Inhalts­trä­ger auch über die Erstel­lung von „Sli­des” für Prä­sen­ta­tio­nen hin­aus; Power­Point wird immer mehr als Werk­zeug zur Erstel­lung von Doku­men­ten genutzt, die von ein­zel­nen Per­so­nen indi­vi­du­ell am Bild­schirm (oder auf dem Tablet) gele­sen wer­den sol­len. … weiterlesen ...

Mindmaps – trotz Karte im eigenen Hirn verirrt?

Gray's Anatomy Fig. 677 - Schematic representation of the chief ganglionic categories (I to V). (Spitzka.)

Ver­mut­li­ch ist es ein Zei­chen stei­gen­den Alters: Ich stel­le fest, dass ich immer mehr Metho­den, von denen ich vor eini­gen Jah­ren noch aus heu­ti­ger Sicht gera­de­zu unre­flek­tiert begei­stert war, zuneh­mend kri­ti­scher betrach­te – selbst, wenn es (ver­meint­li­ch?) um Metho­den des von mir ja gera­de in die­sem Blog oft emp­foh­le­nen visu­el­len Den­kens geht. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 3)

Handouts – der Epitext der Präsentation?

Neben dem eigent­li­chen Vor­trag und der dazu­ge­hö­ri­gen Prä­sen­ta­ti­on exi­stiert häu­fig quasi epi­textu­ell noch das sog. Han­dout – heut­zu­ta­ge in aller Regel wenig „hand­li­ch”, son­dern digi­tal als im Ori­gi­nal oder als unver­än­der­li­che PDF wei­ter­ge­ge­be­ne Datei. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 2)

Lesen und zuhören

Erstaun­li­ch viele Präsentationen​11 haben den Cha­rak­ter von Slideuments​12, ähneln eher einem Text­do­ku­ment als einer die Vor­trags­in­hal­te unter­stüt­zen­den Visua­li­sie­rung. Was die ver­bal geäu­ßer­ten Inhal­te visu­ell beglei­ten soll­te, gibt eben diese (schrift­li­ch) wie­der, wird zum in klei­nen „Foli­en-Häpp­chen” par­al­lel zur Ver­ba­li­sie­rung dar­ge­reich­ten Redeskript – und erfüllt oft­mals auch genau diese (bewusst oder nicht bewusst zuge­dach­te) Funk­ti­on: Das Sli­de­u­ment dient als „Ret­tungs­floss im auf­ge­wühl­ten Meer der Worte” (vgl. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 1)

Ich hoffe, ein jeder hat es bereits erlebt: Gute und anre­gen­de Vor­trä­ge sind mög­li­ch – und das trotz Power­Point-Sli­des und trotz (meist eher „trocke­ner)” IT-The­ma­tik. Power­Point​16 ist nicht grund­sätz­lich böse. Die Kri­tik an vie­len Prä­sen­ta­tio­nen ist jedoch sicher­li­ch berech­tigt – und eben des­we­gen lohnt es sich, die Kri­tik an der Nut­zung von Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­men genau­er zu betrach­ten, die Argu­men­te auf ihre Stich­hal­tig­keit zu unter­su­chen und im Falle berech­tig­ter Kritik​17 dar­über nach­zu­den­ken, wie es bes­ser geht. … weiterlesen ...

Ist PowerPoint wirklich gefährlich?

Pro­pa­giert man das Visua­li­sie­ren mit „ana­lo­gen” Mit­teln – lies: ohne Power­Point oder alter­na­ti­ve Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­me (im Fol­gen­den wird „Power­Point” als Deonym für alle ver­gleich­ba­ren Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gram­me betrach­tet) –, gerät man schnell in den Ver­dacht, ein Geg­ner eben die­ser Pro­gram­me zu sein, sie mehr oder min­der dog­ma­ti­sch abzu­leh­nen. … weiterlesen ...