Präsentieren mit Mindmaps?

Präsentieren mit Mindmaps

Prak­ti­sch jede aktu­el­le Mind­map­ping-Soft­ware3 bie­tet so etwas wie einen „Prä­sen­ta­ti­ons­mo­dus” oder zumin­dest einen Power­Point-Export – was liegt näher, als die mög­li­cher­wei­se zur Vor­trags­vor­be­rei­tung erstell­te Mind­map auch gleich als Prä­sen­ta­ti­on zu nut­zen! Mei­nes Erach­tens ist das aller­dings alles ande­re als eine gute Idee; Mind­maps erschei­nen mir als „Prä­sen­ta­ti­ons-Ersatz” weit­ge­hend unge­eig­net:

  • Zweck einer Prä­sen­ta­ti­on ist es, den gespro­chen-sprach­li­chen Vor­trag des Refe­ren­ten zu unter­stüt­zen.
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Bäume im Sturm

IT-Spe­zia­li­sten wird gemein­hin unter­stellt, eher „ver­kopft” zu sein. Obgleich das Kli­schee vom sich von Pizza und Cola ernäh­ren­den sozio­pho­ben Ein­zel­gän­ger mei­ner Erfah­rung nach heut­zu­ta­ge wirk­li­ch alles ande­re als zutref­fend ist (und wohl auch nie wirk­li­ch zutref­fend war), ist das, was ich gern als „Stuhl­kreis-All­er­gie” bezeich­nen würde, unter ITlern weit ver­brei­tet: Bei der Anwen­dung von typi­schen Mode­ra­ti­ons­me­tho­den soll­te man in der IT-Bran­che äußer­st behut­sam vor­ge­hen; die Begei­ste­rung für „grup­pen­dy­na­mi­sche Spiel­chen” hält sich in aller Regel doch sehr in Gren­zen. … weiterlesen ...

Mindmapping „in freier Wildbahn”

Vor eini­ger Zeit stell­te ich in einem kri­ti­schen Arti­kel zum Thema „Mind­map­ping”​10 die Behaup­tung auf, die wenig­sten „in frei­er Wild­bahn” anzu­tref­fen­den Mind­maps seien „echte Mind­maps” im Sinne Tony Buz­ans. Als „Beleg” für diese Behaup­tung führ­te ich Goo­gle Bil­der und den auf die­sem Weg gewinn­ba­ren zwar sehr deut­li­chen, aber den­no­ch recht ober­fläch­li­chen Ein­druck an – jedoch ohne die­sen wirk­li­ch durch Ver­gleich der ein­zel­nen Mind­maps mit Buz­ans „Vor­ga­ben” quan­ti­ta­tiv abge­si­chert zu haben. … weiterlesen ...

Mindmaps in der Kommunikation – visuelle Telepathie?

Vor eini­gen Jah­ren nahm ich an einer Bespre­chung teil, die von einem Kol­le­gen durch das Ver­tei­len einer aus­ge­druck­ten Mind­map ein­ge­lei­tet wurde. Mein spon­tan und sicher­li­ch auch unüber­legt geäu­ßer­tes „Oh, so sieht es also in Dei­nem Gehirn aus?” wurde von den mei­sten Teil­neh­mern wenig humor­voll auf­ge­nom­men – und könn­te mir sicher­li­ch auch als wenig wert­schät­zend aus­ge­legt wer­den (Es tat mir auch sofort leid!). … weiterlesen ...

Mindmaps – trotz Karte im eigenen Hirn verirrt?

Gray's Anatomy Fig. 677 - Schematic representation of the chief ganglionic categories (I to V). (Spitzka.)

Ver­mut­li­ch ist es ein Zei­chen stei­gen­den Alters: Ich stel­le fest, dass ich immer mehr Metho­den, von denen ich vor eini­gen Jah­ren noch aus heu­ti­ger Sicht gera­de­zu unre­flek­tiert begei­stert war, zuneh­mend kri­ti­scher betrach­te – selbst, wenn es (ver­meint­li­ch?) um Metho­den des von mir ja gera­de in die­sem Blog oft emp­foh­le­nen visu­el­len Den­kens geht. … weiterlesen ...