Slidedocs – „Information in Small Chunks“

Betrach­tet man auf­merk­sam, auf wel­chem Weg die schrift­li­che Ver­mitt­lung von Inhal­ten in der Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­ti­on – aber auch in For­schung und Lehre und vor allem in der Erwach­se­nen­bil­dung – statt­fin­det, kommt man nicht umhin, die nicht nur zuneh­men­de, son­dern auch ver­än­der­te Prä­senz von Power­Point zu bemer­ken: Power­Point-Datei­en (oder dar­aus erstell­te PDF-Datei­en) die­nen ver­mehrt als Inhalts­trä­ger auch über die Erstel­lung von „Sli­des“ für Prä­sen­ta­tio­nen hin­aus; Power­Point wird immer mehr als Werk­zeug zur Erstel­lung von Doku­men­ten genutzt, die von ein­zel­nen Per­so­nen indi­vi­du­ell am Bild­schirm (oder auf dem Tablet) gele­sen wer­den sol­len. … weiterlesen ...

Haiku Deck 2.4

Im Rah­men der Arti­kel­rei­he zur Prä­sen­ta­ti­ons­ge­stal­tung fand Haiku Deck bereits häu­fi­ger Erwähnung​7 – Grund genug, auch der neuen Ver­si­on 2.4 einen Arti­kel zu widmen.

Die aktu­el­le Ent­wick­lungs­rich­tung von Haiku Deck ist nach Dar­stel­lung der Ent­wick­ler vor allem durch eine Anwen­der-Umfra­ge geprägt, die im letz­ten Herbst durch­ge­führt wurde​8. … weiterlesen ...

Update (2): Haiku Deck 2.1

Vor weni­gen Tagen erschien die Ver­si­on 2.1 von Haiku Deck​2. Min­des­tens zwei der vie­len Neue­run­gen in Haiku Deck 2.1 sind mei­nes Erach­tens einen Kom­men­tar wert:

Fuß­no­ten:

  1. ↑ Zur Ver­si­on 2.0 vgl „Update: Haiku Deck 2.0″.
  2. ↑ Zur Ver­si­on 2.0 vgl „Update: Haiku Deck 2.0″.
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Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 5)

Seitenverhältnis

Eine der ers­ten Fra­gen, die sich beim Gestal­ten einer Folie stellt, ist die des Bild­for­mats: Die meis­ten Prä­sen­ta­tio­nen wer­den nach wie vor im „klas­si­schen“ auf den Film ​13 und spä­ter das Fern­se­hen zurück­ge­hen­den Sei­ten­ver­hält­nis von 4:3 (1:1,3) erstellt. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 4)

Ich hätte mir nie­mals träu­men las­sen, ein­mal etwas über Design zu schrei­ben: Meine gestal­te­ri­sche Bega­bung ist allen­falls rudi­men­tär aus­ge­prägt; sowohl meine Fach­kennt­nis­se als auch mein Talent sind kaum erwäh­nens­wert. Auf der ande­ren Seite habe ich den­noch ein Buch über das Visua­li­sie­ren ver­fasst, das sogar den einen oder ande­ren (zumin­dest bis dato keine Beschwer­de­schrei­ben ver­fas­sen­den) Leser gefun­den hat. … weiterlesen ...

Update: Haiku Deck 2.0

Kaum ver­öf­fent­licht, schon ver­al­tet: Der Exkurs zu Haiku Deck (<http://​www​.hai​ku​deck​.com/>) in „Guter Vor­trag – trotz der Sli­des (Teil 2)“ benö­tigt drin­gend ein Update: Haiku Deck selbst hat ein Update erfah­ren und liegt nun­mehr in der Ver­si­on 2.0 vor. Neben vie­len Detail­ver­bes­se­run­gen und -erwei­te­run­gen wie zum Bei­spiel der nach mei­ner Mei­nung essen­ti­el­len Mög­lich­keit, Groß- und Klein­schrei­bung zu verwenden​5 und der voll­kom­men neuen Mög­lich­keit, Dia­gram­me zu erstel­len, gibt es vor allem eine große Ver­än­de­rung: Mit Haiku Deck kön­nen jetzt auch Slideuments6 erstellt wer­den:

Haiku Deck 2.0 - Slideuments - AufzählungszeichenHaiku Deck 2.0 - Slideuments - Nummerierung

So wenig sinn­voll ich ein quasi tech­nisch durch­ge­setz­tes „Ver­bot“ von „bul­let points“ fand, so sehr fürch­te ich, dass ohne diese Begren­zung Haiku Deck über kurz oder lang zu einem Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gramm wie jedes ande­re wird​7 – das Expe­ri­ment, wirk­lich anders zu sein, ist mei­nes Erach­tens been­det. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 3)

Handouts – der Epitext der Präsentation?

Neben dem eigent­li­chen Vor­trag und der dazu­ge­hö­ri­gen Prä­sen­ta­ti­on exis­tiert häu­fig quasi epi­tex­tu­ell noch das sog. Han­dout – heut­zu­ta­ge in aller Regel wenig „hand­lich“, son­dern digi­tal als im Ori­gi­nal oder als unver­än­der­li­che PDF wei­ter­ge­ge­be­ne Datei. … weiterlesen ...

Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 2)

Lesen und zuhören

Erstaun­lich viele Präsentationen​11 haben den Cha­rak­ter von Slideuments​12, ähneln eher einem Text­do­ku­ment als einer die Vor­trags­in­hal­te unter­stüt­zen­den Visua­li­sie­rung. Was die ver­bal geäu­ßer­ten Inhal­te visu­ell beglei­ten soll­te, gibt eben diese (schrift­lich) wie­der, wird zum in klei­nen „Foli­en-Häpp­chen“ par­al­lel zur Ver­ba­li­sie­rung dar­ge­reich­ten Redeskript – und erfüllt oft­mals auch genau diese (bewusst oder nicht bewusst zuge­dach­te) Funk­ti­on: Das Sli­de­u­ment dient als „Ret­tungs­floss im auf­ge­wühl­ten Meer der Worte“ (vgl. … weiterlesen ...