Guter Vortrag – trotz der Slides (Teil 4)

Ich hätte mir nie­mals träu­men las­sen, ein­mal etwas über Desi­gn zu schrei­ben: Meine gestal­te­ri­sche Bega­bung ist allen­falls rudi­men­tär aus­ge­prägt; sowohl meine Fach­kennt­nis­se als auch mein Talent sind kaum erwäh­nens­wert. Auf der ande­ren Seite habe ich den­no­ch ein Buch über das Visua­li­sie­ren ver­fasst, das sogar den einen oder ande­ren (zumin­dest bis dato keine Beschwer­de­schrei­ben ver­fas­sen­den) Leser gefun­den hat. Hier wie im Buch schrei­be ich vor allem dar­über, wie man „talent­frei” den­no­ch zu akzep­ta­blen Visua­li­sie­run­gen (in die­sem Fall: Foli­en) kommt. Hätte ich Talent, wäre mir dies nicht wirk­li­ch glaub­wür­dig mög­li­ch.

Grundlagen

Das Desi­gn der Foli­en für Ihren Vor­trag ist vor allem eines: Kom­mu­ni­ka­ti­onsdesi­gn in Rein­form. Betrach­tet man Desi­gn in erster Linie als Form­ge­bung unter beson­de­rer Berück­sich­ti­gung funk­tio­na­ler Aspekte​1, ist die Funk­ti­on Ihrer Foli­en vor allem, die Vor­tragskom­mu­ni­ka­ti­on mög­lich­st opti­mal zu unter­stüt­zen.

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gn ist eine Pro­fes­si­on, die grund­le­gen­de Fach­kennt­nis­se erfor­dert – nicht ohne Grund gibt es unter­schied­lich­ste mehr­jäh­ri­ge Aus­bil­dungs­gän­ge zum Kom­mu­ni­ka­ti­ons- oder Grafikdesigner​2. Ziel die­ses Abschnit­tes ist es, zumin­dest die für das (Kommunikations‑)​Design von Foli­en mei­nes Erach­tens wich­tig­sten die­ser Kennt­nis­se ohne jeden Anspruch auf Voll­stän­dig­keit kurz zusam­men­zu­fas­sen.

Schriftsatz

Textu­el­le Inhal­te soll­ten auf Ihren Foli­en eine unter­ge­ord­ne­te Rolle spie­len (vgl. Teil 2 die­ser Serie). Den­no­ch – oder gera­de wegen ihrer Exklu­si­vi­tät – soll­ten diese Inhal­te mög­lich­st per­fekt sein. Unter dem Aspekt des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­signs erscheint vor allem die gute Les­bar­keit ohne Ablen­kun­gen wich­tig. Ablen­ken tut sicher­li­ch alles, was nicht den nor­ma­len Kon­ven­tio­nen für Schrift­satz genügt – liest der Satz wie aus der Zei­tungs- und Buch­lek­tü­re gewöhnt, ist er „unauf­fäl­lig”; nichts lenkt vom eigent­li­chen Inhalt ab. Es lohnt sich also, die übli­chen Kon­ven­tio­nen ein­zu­hal­ten.

Eine her­vor­ra­gen­de Zusam­men­fas­sung der wich­tig­sten typo­gra­phi­schen Regeln im Deut­schen bie­tet Chri­sto­ph Biers „typo­kurz” (<http://​zvi​si​onwelt​.word​press​.com/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​/#typokurz>). Biers Arbeit ist prak­ti­sch nichts hin­zu­zu­fü­gen; so bleibt mir nichts, als für die­je­ni­gen Leser, denen seine 15 Sei­ten zu lang­at­mig erscheinen​3, das für den Zweck der Foli­en­ge­stal­tung mei­ner Mei­nung nach Wich­tig­ste kurz zusam­men­zu­fas­sen:

  • Vor Satz­zei­chen ste­hen nie­mals Leer­zei­chen, nach Satz­zei­chen immer4.
  • Ein Spie­gel- oder Gedan­ken­strich ( – ) ist etwas Ande­res als der kür­ze­re Binde- oder Trenn­strich (‑)​; vor und nach einem Spie­gel­strich ste­hen Leerzeichen​5.
  • Im Deut­schen gibt es sog. „typo­gra­phi­sche Anfüh­rungs­zei­chen”​6.
  • Aus­las­sungs­punk­te ( … ) sind ein spe­zi­fi­sches Zei­chen und nicht ein­fach drei auf­ein­an­der­fol­gen­de Punk­te; vor und nach Aus­las­sungs­punk­ten ste­hen Leer­zei­chen.

Eine klei­ne Ergän­zung sei mir an die­ser Stel­le noch gestat­tet: Eben­so, wie feh­ler­haf­ter Satz nega­tiv „ins Auge fällt” und damit vom Inhalt ablenkt, gilt dies auch für Tipp- und Recht­schreib­feh­ler. Die weni­gen textu­el­len Inhal­te, die gute Foli­en (lies: nicht-Sli­de­u­ments) ent­hal­ten, soll­ten per­fekt sein – gera­de Power­Point (und die gesam­te Micro­soft Office-Fami­lie) unter­stützt Sie dabei durch die inte­grier­te Recht­schreib­kor­rek­tur mit einer zumin­dest in neue­ren Ver­sio­nen wirk­li­ch beein­drucken­den Per­fek­ti­on.

Eben­falls unan­ge­nehm unper­fekt und irri­tie­rend ablen­kend ist mei­ner Ansicht nach das ver­brei­te­te „baby­lo­ni­sche Sprachwirr­warr” vie­ler Vor­trä­ge – gera­de, falls man die Foli­en aus unter­schied­li­chen Quel­len zusam­men­ko­piert hat (zwei­fels­oh­ne eine lei­der nicht immer ver­meid­ba­re Unsitte​7), ent­ste­hen oft Doku­men­te, in denen mas­siv deut­sch- und eng­lisch­spra­chi­ge Inhal­te gemischt wer­den. Dies zu ver­ein­heit­li­chen, ist nicht nur eine Frage der Per­fek­ti­on und Ästhe­tik – auch die Glaub­wür­dig­keit des Refe­ren­ten pro­fi­tiert unge­mein davon, den Vor­trag nicht bereits auf ersten Blick als „zusam­men­ge­schu­ster­tes Flick­werk” erschei­nen zu las­sen.

Schrift(arten)

Auf der Fest­plat­te Ihres Com­pu­ters schlum­mern hun­der­te unter­schied­li­che Schrift­ar­ten. So groß die Ver­su­chung auch sein mag: Nut­zen Sie mög­lich­st weni­ge, nut­zen Sie sie mög­lich­st gezielt. Weni­ger ist mehr – das gilt nicht nur für die Schrift­ar­ten selbst, son­dern auch für deren Aus­zeich­nun­gen (Kur­si­ve, Fette uvm.) und deren unter­schied­li­che Schnit­te. Neben der gene­rel­len Emp­feh­lung, sich zumin­dest rudi­men­tär mit Typo­gra­phie zu beschäf­ti­gen, hier nur weni­ge Worte:

  • Weni­ger ist mehr: Ver­wen­den Sie höch­stens zwei Schrift­ar­ten – idea­ler­wei­se beschrän­ken Sie sich auf eine Schrift­art oder zumin­dest Schrift­fa­mi­lie in zwei oder drei Schnit­ten und Grö­ßen.
  • Ver­mei­den Sie „Word Art” und „drop shadow”-Effek­te – weni­ger ist wirk­li­ch mehr; beein­drucken Sie mit Inhal­ten, nicht mit Effekt­ha­sche­rei.
  • Ver­wen­den Sie nicht die Stan­dard-Schrift der jewei­li­gen Prä­sen­ta­ti­ons­soft­ware8. Theo­re­ti­sch wäre dies meist eine gute Wahl – der Stan­dard ist meist eine moder­ne und funk­tio­na­le Schrift hoher Qua­li­tät –, prak­ti­sch wirkt fast jede Prä­sen­ta­ti­on in Stan­dard-Schrift eben genau so: Stan­dard im Sinne von hoch­gra­dig nicht-indi­vi­du­ell. Schon eine gering­fü­gig ande­re Schrift ver­mei­det dies.

Die Computermaler - PowerPoint-Sehtest

  • Ver­wen­den Sie aus­rei­chend große Schrift. Guy Kawa­sa­ki (<http://​www​.guy​ka​wa​sa​ki​.com/>) emp­fiehlt z. B. expli­zit 30-Punkt-Schrift (die „30” in sei­ner „10/​20/​30 Rule of Power­Point”​​9) – oder alter­na­tiv dazu das Alter der älte­sten Per­son im Publi­kum geteilt durch zwei​10. Meine per­sön­li­che Emp­feh­lung: Pro­bie­ren Sie es aus. Erset­zen Sie den Font in obi­ger Illu­stra­ti­on (ver­linkt ist eine .PPT-Datei) durch Ihren favo­ri­sier­ten Font, pas­sen Sie Hin­ter­grund- und Text­far­be an und machen Sie einen „Seh­test” – idea­ler­wei­se im für den Vor­trag vor­ge­se­he­nen Raum und mit rea­li­sti­scher Beleuch­tung.

Eine fun­dier­te Beschäf­ti­gung mit dem Thema Typo­gra­phie ermög­licht Wolf­gang Bei­nerts „Typo­l­e­xi­kon” <http://​www​.typo​l​e​xi​kon​.de/​g​r​u​n​d​l​a​g​e​n​/​index.html>. Eine kom­men­tier­te Aus­wahl von Alter­na­ti­ven zu (viel zu) häu­fig ver­wen­de­ten Fonts fin­den sich auf  „Typefacts” unter <http://​typefacts​.com/​a​l​t​e​r​n​a​t​i​vschriften>. iPad-Benut­zern sei zudem die elek­tro­ni­sche Ver­si­on des „Font­Book” unter <http://​itu​nes​.apple​.com/​d​e​/​a​p​p​/​i​d​4​4​8​2​50130?mt=8> als umfas­sen­de Refe­renz ans Herz gelegt.

Farben

Goethes Farbenkreis (1809)End­li­ch ist noch bemer­kens­wert, daß wilde Natio­nen, unge­bil­de­te Men­schen, Kin­der eine große Vor­lie­be für leb­haf­te Far­ben emp­fin­den, daß Tiere bei gewis­sen Far­ben in Zorn gera­ten, daß gebil­de­te Men­schen in Klei­dung und son­sti­ger Umge­bung die leb­haf­ten Far­ben ver­mei­den und sie durch­gän­gig von sich zu ent­fer­nen suchen.

Johann Wolf­gang Goe­the: Zur Far­ben­leh­re (1810) 

Vor­bei sind die Zei­ten von mono­chrom beschrif­te­ten Over­head-Foli­en – das Zeit­al­ter des Bea­mers ist far­big (um nicht zu sagen: [zu?] bunt). Für den Ein­satz von Far­ben gilt (zumin­dest außer­halb von visua­li­sie­ren­den Skiz­zen – vgl. das Kapi­tel „Farbe” in den „Com­pu­ter­ma­lern” ab S. 76) das­sel­be wie für den Ein­satz von Schrift­ar­ten: Weni­ger ist mehr! Es gilt also, ein mög­lich­st beschränk­tes Farb­sche­ma zu ent­wer­fen und kon­si­stent zu ver­wen­den. Kon­si­stenz kann an die­ser Stel­le zwei Dinge mei­nen:

  • Kon­si­stenz inner­halb der kom­plet­ten Prä­sen­ta­ti­on – häu­fig bereits durch das Cor­po­ra­te Desi­gn mehr oder min­der starr vorgegeben​11. Soll­te Sie in der (sel­te­nen) Situa­ti­on sein, tat­säch­li­ch auf kein vor­ge­ge­be­nes Farb­sche­ma zurück­grei­fen zu kön­nen (oder zu müs­sen), soll­ten Sie eines erstel­len – ohne Vor­kennt­nis­se und Erfah­run­gen keine tri­via­le Auf­ga­be. Werk­zeu­ge und Web­sei­ten wie Adobe Kuler (<https://​kuler​.adobe​.com/>) (Update 25.04.2017: <https://​color​.adobe​.com/>) oder z. B. COLOUR­lovers (<http://​www​.colour​lovers​.com/>) bie­ten viel Inspi­ra­ti­on und ermög­li­chen z. B. auch das auto­ma­ti­sche Erstel­len von Farb­sche­ma­ta aus Fotos – häu­fig ein guter erster Ansatz. Manu­ell lässt sich ein Farb­sche­ma sehr gut unter Ver­wen­dung der Farb­pi­pet­te der jewei­li­gen Bild­be­ar­bei­tungs­soft­ware erstellen​12.

Adobe Kuler - Beispiel für das Erstellen eines Farbschemas aus einem Foto13

  • Kon­si­stenz inner­halb der ein­zel­nen Folie: Gera­de bei fast aus­schließ­li­cher Ver­wen­dung von for­mat­fül­len­den Fotos als (neben eini­gen weni­gen Wör­tern) wesent­li­chen Foli­en-Inhalt ist es mit­un­ter auch sinn­voll, das Farb­sche­ma der ein­zel­nen Folie indi­vi­du­ell an das jewei­li­ge Foto anzu­pas­sen – also für jede Folie ein vom Foto abhän­gi­ges eige­nes Farb­sche­ma zu erstel­len. Auch hier emp­fiehlt sich das bereits erwähn­te Vor­ge­hen unter Ver­wen­dung der Farb­pi­pet­te. Die o.g. auto­ma­ti­sier­ten Werk­zeu­ge erwei­sen sich zu die­sem Zweck meist als unge­eig­net, da es nicht gilt, eine beson­ders har­mo­ni­sche Palet­te zu erzeu­gen, son­dern gezielt einen mög­lich­st hohen Kon­tra­st z. B. für die Farbe der Schrift­zei­chen zu fin­den.

Der letz­te­re Ansatz emp­fiehlt sich vor allem für Prä­sen­ta­tio­nen, die aus weni­gen Foli­en mit for­mat­fül­len­den Fotos bestehen – durch die Abstim­mung der Far­ben auf das jewei­li­ge Foto wirkt die Prä­sen­ta­ti­on trotz des zwi­schen den Foli­en wech­seln­den Farb­sche­mas nicht „zu bunt”. Ent­hält die Prä­sen­ta­ti­on auch Dia­gram­me oder Auf­zäh­lun­gen, ist ein für die gesam­te Prä­sen­ta­ti­on ein­heit­li­ches Farb­sche­ma emp­feh­lens­wert.

Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Thema „Far­ben­leh­re” sind nach mei­ner Erfah­rung ent­we­der extrem (druck‑)​technisch oder nei­gen dazu, über die Farb­sym­bo­lik sehr schnell ins mei­nes Erach­tens Meta­phy­si­sche abzugleiten​14. Eine Ein­füh­rung in das Thema ohne jeden meta­phy­si­schen Über­bau fin­det sich unter <http://www.itp.uni-hannover.de/~zawischa/ITP/farbeinf.html>, eine wei­te­rer über­ra­schen­de Aus­nah­me stellt z. B. <http://​www​.meta​co​lor​.de> dar; die dor­ti­gen Aus­füh­run­gen zu Far­ben im Web­de­si­gn las­sen sich rela­tiv pro­blem­los auf das Desi­gn von Foli­en über­tra­gen.

Fotos und der Umgang damit

Prak­ti­sch alle aktu­el­len Ver­öf­fent­li­chun­gen zum Erstel­len von Prä­sen­ta­tio­nen emp­feh­len voll­for­ma­ti­ge Bil­der mit wenig zusätz­li­chem Text als den wesent­li­chen Inhalt. Ich möch­te dem nicht grund­sätz­lich wider­spre­chen, jedoch auf die Gefahr hin­wei­sen, dass die nicht ziel­ge­rich­te­te infla­tio­nä­re Ver­wen­dung von Fotos zu ähn­li­chen Ten­den­zen füh­ren kann, wie sie ab den Neun­zi­ger­jah­ren bei der Nut­zung von Clip­art zu beob­ach­ten waren (s. u.). Dar­über hin­aus ist zu beto­nen, dass auch anders gestal­te­te Foli­en (z. B. skiz­zen­haf­te Visua­li­sie­run­gen) ihre Berech­ti­gung haben – der Ansatz, aus­schließ­li­ch Fotos zu ver­wen­den, also zu kurz greift (vgl. den Exkurs zu Haiku Deck <http://​www​.hai​ku​deck​.com/> in Teil 2 die­ser Serie).

Fotos finden

Die erste Frage, die sich auf der Suche nach Fotos für eine Prä­sen­ta­ti­on stellt, ist die nach dem eigent­li­chen Objekt der Suche: Wel­ches Motiv, die Abbil­dung wel­chen Gegen­stands oder wel­cher Tätig­keit unter­stützt die jewei­li­ge Aus­sa­ge des Vor­trags opti­mal? Nach mei­ner Erfah­rung exi­stie­ren drei gut wirk­sa­me Vari­an­ten des Ein­sat­zes von Bil­dern:

  • Die Abbil­dung des jewei­li­gen Vor­trags­ge­gen­stan­des selbst – der ein­fach­ste Fall, es ist klar offen­sicht­li­ch, wonach es zu suchen gilt. Wich­tig ist es nur noch, ein mög­lich­st arche­ty­pi­sches Exem­plar (vgl. „Ein Flip­chart am Flip­chart”) des jewei­li­gen Gegen­stan­des zu fin­den und The­men­frem­des im Hin­ter­grund (ggf. durch Frei­stel­len – s. u.) zu ver­mei­den.
  • Die Abbil­dung einer Meta­pher für den jewei­li­gen Vor­trags­ge­gen­stand – z. B. eines Schwei­zer Offi­ziers­mes­sers für etwas mit vie­len unter­schied­li­chen Funk­tio­nen. Hier folgt die Bild­me­ta­pher oft der sprach­li­chen Meta­pher – und der Unter­scheid zwi­schen einem ein­ge­führ­ten Topos und einem abge­dro­sche­nen Kli­schee ist oft gering. Letz­te­res gilt es (nicht nur in der Visua­li­sie­rung, son­dern erst recht rhe­to­ri­sch) zu ver­mei­den. Gute Topoi sind in Zei­ten zuneh­mend glo­ba­li­sier­ter Erfah­rungs­wel­ten oft pro­blem­los über­setz­bar: Das „swiss army knife” und der „big red but­ton” haben eben­so wie das Pflücken der „low-han­ging fruit” als sehr bild­haf­te Meta­phern ihren Weg ins Deut­sche gefun­den – „catch-22” als nicht-bild­haf­tes Bei­spiel ist hin­ge­gen trotz Rezep­ti­on von Roman und Film im deutsch­spra­chi­gen Raum prak­ti­sch unbe­kannt. Es ist also min­de­stens für bild­haf­te Meta­phern mög­li­ch, sich sprach­li­ch wie auch visu­ell auch aus Fremd­spra­chen zu bedie­nen; der Fun­dus an gera­de auch für Visua­li­sie­run­gen nutz­ba­ren Meta­phern ist damit fast uner­schöpf­li­ch.
  • Ein Bild, das die zu trans­por­tie­ren­de Emo­ti­on unter­stützt: Infor­ma­tio­nen mit Emo­tio­nen zu ver­knüp­fen, erhöht nach offen­sicht­li­ch vor­herr­schen­der Mei­nung deren Wir­kung – zu beob­ach­ten in prak­ti­sch jedem Kino- und Fern­seh-Wer­be­spot. Ver­gleich­ba­res ist auch in Prä­sen­ta­tio­nen mög­li­ch; so las­sen sich z. B. Erfol­ge gut durch Bil­der der Freu­de oder ein zusam­men­fas­sen­der Apell am Ende eines Vor­trags gut von Bil­dern beglei­ten, die „Auf­bruch” sym­bo­li­sie­ren. Bil­der die­ser Art soll­ten jedoch wohl­do­siert ein­ge­setzt wer­den: Sehr schnell führt zu pla­ka­tiv Emo­tio­na­les zur Anmu­tung des erwähn­ten Wer­be­spots – nicht gera­de der Inbe­griff des seriös Infor­mie­ren­den. Mit Bedacht ein­ge­setzt, kön­nen emo­tio­na­le Moti­ve jedoch von hoher Wirk­sam­keit sein.

Ver­brei­tet, aber häu­fig nicht im Sinne der zu trans­por­tie­ren­den Inhal­te wirk­sam ist das Scherz-Bild – häu­fig mit der Inten­ti­on in der Prä­sen­ta­ti­on platziert, den Vor­trag „auf­zu­lockern” oder das Publi­kum zu „wecken”. Mei­nes Erach­tens soll­te dies nie­mals not­wen­dig sein: Erzäh­len Sie Ihren Vor­trag elo­quent in Form einer anre­gen­den Geschich­te – dann müs­sen Sie keine Scherz-Bil­der aus dem Inter­net klau­en, um Ihr Publi­kum wach­zu­hal­ten!

Im Inter­net fin­den sich unzäh­li­ge kommerzielle​15 und nicht-​kommerzielle​16 Bild­da­ten­ban­ken. Kom­mer­zi­el­le Daten­ban­ken ent­hal­ten viele spe­zi­ell zur Ver­wen­dung in Prä­sen­ta­tio­nen erstell­te und auf­be­rei­te­te Fotos von hoher Qua­li­tät. Lei­der sind die Moti­ve oft­mals den ver­meint­li­chen Bedürf­nis­sen der Prä­sen­tie­ren­den ent­spre­chend (zu) pla­ka­tiv und es besteht zudem eine hohe Wahr­schein­lich­keit, dass Ihr Publi­kum das Foto bereits in der Prä­sen­ta­ti­on eines ande­ren (womög­li­ch eines Markt­be­glei­ters) gese­hen hat. Diese Wahr­schein­lich­keit ist bei nicht-kom­mer­zi­el­len Daten­ban­ken mei­ner Erfah­rung nach gerin­ger – Qua­li­tät und Aus­wahl aber eben­falls.

Die Goo­gle-Bil­der­su­che (<https://​www​.goo​gle​.de/imghp>) ist auf der „Pir­sch” nach pas­sen­den Bild­me­ta­phern zwei­fels­oh­ne eine unschätz­ba­re Hilfe – als Quel­le für Bil­der ist sie hin­ge­gen denk­bar unge­eig­net: Ohne die not­wen­di­gen Bild­rech­te soll­te man von der Ver­wen­dung „ergoo­gel­ter” Bil­der tun­lich­st abse­hen. Gilt es jedoch, das Feld mög­li­cher Bild-Asso­zia­tio­nen aus­zu­lo­ten, hilft Goo­gle unge­mein: Da die Suche den textu­el­len Kon­text der Bil­der berück­sich­tigt, durch­su­chen Sie letzt­li­ch die Zusam­men­hän­ge, die ande­re her­ge­stellt haben – eine mei­ner Erfah­rung nach oft­mals extrem hilf­rei­che Inspi­ra­ti­on.

Fotos erstellen

Erstaun­li­ch häu­fig benö­tigt man die Abbil­dung von etwas sehr Spe­zi­el­lem, was einem zwar phy­si­sch, jedoch nicht als Foto vor­liegt. Die Zei­ten, in denen sich das „schnell selbst foto­gra­fie­ren” allein schon aus Zeit­grün­den (War­ten auf das Foto­la­bor) ver­bie­tet, sind vor­bei. Foto­gra­fie­ren Sie ein­fach selbst – ein Foto muss nicht aus dem Inter­net kom­men, um gut zu sein! Für die Ver­wen­dung auf einer Slide rei­chen oft schon ein wenig Tages­licht – es lohnt sich, vor die Tür zu gehen! –, eine han­dels­üb­li­che Digi­tal­ka­me­ra (oder sogar Ihr Mobil­te­le­fon) und ein wenig Bildbearbeitung​17. Das Foto hat kein ande­rer – und Sie haben ganz sicher das Urhe­ber- und Ver­wer­tungs­recht.

Fotos bearbeiten

Nicht jedes Foto, das Ihnen grund­sätz­lich zum Inhalt pas­send erscheint, liegt in einer Form vor, die per­fekt für Ihre Foli­en geeig­net ist. Oft­mals emp­fiehlt es sich, ledig­li­ch einen spe­zi­el­len Aus­schnitt des Fotos zu ver­wen­den oder z. B. ein Bild, das ledig­li­ch Hin­ter­grund­funk­ti­on hat, in ein mono­chro­mes Bild mit deut­li­ch redu­zier­tem Kon­tra­st zu wan­deln. Die Mög­lich­kei­ten der Prä­sen­ta­ti­ons-Pro­gram­me selbst wer­den zwar von Ver­si­on zu Ver­si­on umfang­rei­cher, auf eine „echte” Bild­be­ar­bei­tungs-Soft­ware kann man den­no­ch mei­ner Erfah­rung nach nicht voll­stän­dig ver­zich­ten. Soll­ten Sie nicht bereits über ein kom­mer­zi­ell ver­füg­ba­res Werk­zeug für sol­che Zwecke besit­zen, emp­fiehlt sich mit GIMP (<http://​www​.gimp​.org/>) eine freie Soft­ware, die viele der ein­fa­che­ren Bild­be­ar­bei­tungs­auf­ga­ben pro­blem­los abdeckt. Eine deutsch­spra­chi­ges Buch zu GIMP fin­det sich unter <http://​de​.wiki​books​.org/wiki/GIMP>.

Eine der wert­voll­sten Fer­tig­kei­ten im Umgang mit Fotos ist es, ein­zel­ne Bild­ele­men­te frei­zu­stel­len. Auf der Suche nach stim­mig zum Inhalt pas­sen­den Fotos begeg­nen einem oft Bil­der, auf denen zwar das gewünsch­te Motiv vor­han­den ist; der Kon­text, in den es im Bild ein­ge­bet­tet ist, lässt eine Ver­wen­dung für das jewei­li­ge Thema jedoch nicht zu. Ein frei­ge­stell­tes Bild­ele­ment ist sei­nes Kon­texts beraubt und damit kon­text­frei ver­wend­bar als das, was es ist – vor einem dem jewei­li­gen Inhalt ange­mes­se­nen Hin­ter­grund. Soll­ten Sie über kein geeig­ne­tes Werk­zeug zum Frei­stel­len ver­fü­gen: Auch dies ist mit GIMP pro­blem­los mög­li­ch, ein gutes Tuto­ri­al dazu fin­det sich z. B. unter <http://​de​.wiki​books​.org/​w​i​k​i​/​G​I​M​P​/​_​T​u​t​o​r​i​a​l​s​/​_​O​b​j​e​k​t​e​_​f​reistellen>.

Clipart

Die exten­si­ve Ver­wen­dung von Clip­art in Prä­sen­ta­tio­nen begann Mitte der Achtzigerjahre​18 mit der zuneh­men­den Ver­brei­tung von Gra­fik­soft­ware und vor allem von Druckern, die diese Gra­fik auch auf Papier und vor allem Over­head-Folie brin­gen konn­ten. Zeit­wei­lig erschien es fast schon unpro­fes­sio­nell, nicht auf jeder Folie min­de­stens eine mehr oder min­der (un)passende Clip­art-Gra­fik zu haben. Foli­en vol­ler „bul­let points” zu erstel­len und zum Schluss des Schaf­fens­pro­zes­ses noch ein­mal durch alle Foli­en zu gehen und quasi abschlie­ßend die Prä­sen­ta­ti­on noch mit müh­sam zusam­men­ge­such­ter (womög­li­ch gra­fi­sch sehr ver­schie­den anmu­ten­der) Clip­art zu „ver­edeln” ist auch heute noch ver­brei­tet. Das Ergeb­nis eines sol­chen Vor­ge­hens ist ernüch­ternd: Infla­tio­nä­re Ver­wen­dung und man­geln­de Pass­ge­nau­ig­keit der jewei­li­gen Meta­pher degra­die­ren alle nicht-textu­el­len Inhal­te der Foli­en zu „schmücken­dem Bei­werk”; soll­te sich zufäl­lig doch eine wirk­sa­me visu­el­le Meta­pher auf einer der Foli­en befin­den, ertrinkt sie im Sumpf schlech­ter Orna­men­tie­rung. Auch für Clip­art gilt also, was für Schrift­ar­ten und Farbe bereits gesagt wurde: Weni­ger ist mehr.

Der Clipart-Sumpf schlechter Ornamentierung (1)Der Clipart-Sumpf schlechter Ornamentierung (2)

Clip­art soll­te eben­so poin­tiert meta­pho­ri­sch ver­wen­det wer­den, wie dies für Fotos bereits dar­ge­stellt wurde; zudem ist mei­nes Erach­tens ein Foto oder ein frei­ge­stell­ter Teil eines Fotos fast immer die bes­se­re Lösung zur Visua­li­sie­rung der Meta­pher.

  • Ver­wen­den Sie mög­lich­st nur ska­lier­ba­re Vek­tor­gra­fik, keine Raster­gra­fik („Bit­maps”) womög­li­ch nied­ri­ger Auf­lö­sung.
  • Soll­ten Sie tat­säch­li­ch grö­ße­re Men­gen Clip­art in Ihrer Prä­sen­ta­ti­on ver­wen­den wol­len (oder qua Sozi­al­norm zu müs­sen glau­ben), soll­ten Sie unbe­dingt auf ein kon­si­sten­tes Desi­gn ach­ten – prak­ti­sch heißt das, aus der jewei­li­gen Biblio­thek nur einen „Style” zu ver­wen­den. Inner­halb einer Prä­sen­ta­ti­on will­kür­li­ch „gemisch­te” Clip­art ver­wirrt durch Inkon­si­stenz – Patch­work wirkt nur in genäht gut.
  • Falls Sie die Clip­art-Biblio­thek Ihres Prä­sen­ta­ti­ons­pro­gramms nut­zen, soll­ten Sie beden­ken, dass Sie nicht der Ein­zi­ge sind, der dies tut: Ähn­li­ch wie für die Stan­dard-Schrift­art bereits dar­ge­stellt, besteht die Gefahr, dass die Prä­sen­ta­ti­on als „Stan­dard” im Sinne von „08/​15” wahr­ge­nom­men wird.
  • Neben den sehr sau­ber design­ten Pik­to­gram­men des „Noun Pro­jects” (vgl. „Inspi­ra­ti­on”) fin­den sich viele Anre­gun­gen in der Open­Clip­Art-Biblio­thek (<http://​open​clip​art​.org/>) – diese müs­sen man­gels kon­si­sten­ten Designs jedoch i. d. R. manu­ell ver­ein­heit­licht wer­den.
  • Soll­ten Sie über kein geeig­ne­tes kom­mer­zi­el­les Werk­zeug ver­fü­gen: Eine gut nutz­ba­re freie Soft­ware zum Bear­bei­ten von Vek­tor­gra­fik ist Inkscape (<http://​inkscape​.org/>). Inkscape kann u. a. ein­zel­ne Sei­ten von PDF-Datei­en öff­nen und ermög­licht so das ein­fa­che Extra­hie­ren von Vek­tor­gra­fik aus vor­han­de­nen Doku­men­ten.

Die Ver­wen­dung ani­mier­ter Clip­arts19 ist mei­nes Erach­tens eine Unsit­te und zudem extrem kon­tra­pro­duk­tiv: Sie lenkt ab – so, wie sie es gera­de mit der Ani­ma­ti­on neben die­sem Absatz „live” erle­ben. Einen grell­bunt geklei­de­ten hüp­fen­den Clown wür­den Sie ja wohl kaum auf die Bühne bit­ten, um von Ihrer (hof­fent­li­ch aus­ge­präg­ten) Büh­nen­prä­senz nach­hal­tig abzu­len­ken – warum eini­ge Men­schen einen eben­sol­chen Clown (oder Ver­gleich­ba­res) frei­wil­lig auf ihren Sli­des platzie­ren, ist mir schlei­er­haft. Das ein­zi­ge, was sich auf Ihrer Bühne bewegt, um das Publi­kum zu fes­seln (!), soll­ten Sie sein.

Urheberrecht

Fotos, Clip­art, aber auch Schrift­ar­ten (!) unter­lie­gen dem Urhe­ber­recht und müs­sen ggf. für die Ver­wen­dung in Ihrer Prä­sen­ta­ti­on lizen­ziert wer­den. Zu den­ken, man nutze das urhe­ber­recht­li­ch geschütz­te Mate­ri­al „ja nur für einen Vor­trag im klei­nen Kreis”, ist häu­fig ein gefähr­li­cher (und poten­ti­ell teu­rer) Irr­glau­be: Spä­te­stens, wenn die Foli­en als „Han­dout” (vgl. Teil 3 die­ser Serie) per E-Mail ver­sandt oder gar auf Sli­deSha­re (<http://​www​.sli​desha​re​.net/>) ver­öf­fent­licht wer­den, haben Sie die Kon­trol­le über die Ver­brei­tung ver­lo­ren. Zudem ist häu­fig gar nicht von Anfang an abseh­bar, wie sehr man sein Werk viel­leicht spä­ter ver­brei­ten möch­te – es lohnt sich also, von Anfang an sau­ber mit dem Thema „Urhe­ber­recht” umzu­ge­hen. Beson­ders schwie­rig wird dies übri­gens bei Ver­wen­dung von Haiku Deck (s. o.): Die Bil­der, deren Aus­wahl Haiku Deck so kom­for­ta­bel und ein­fach ermög­licht, ste­hen größ­ten­teils unter Vari­an­ten der „Crea­ti­ve Com­mons”-Lizenz (<http://​de​.crea​ti​ve​com​mons​.org/>); eine Ver­wen­dung für kom­mer­zi­el­le Zwecke ist teil­wei­se nicht erlaubt und prak­ti­sch immer ist eine Namens­nen­nung („Attri­bu­ti­on”​​20) erfor­der­li­ch, die eine lizenz­kon­for­me Ver­wen­dung in Prä­sen­ta­tio­nen mög­li­cher­wei­se unge­mein erschwert.

Der 5. Teil die­ser Serie wird sich neben grund­le­gen­den Anmer­kun­gen zum Gestal­tungs­ra­ster (lies: Foli­en-Auf­tei­lung) vor allem prak­ti­schen Bei­spie­len wid­men und eini­ge „Desi­gn Pat­terns” für mei­nes Erach­tens – einen guten Vor­trag vor­aus­ge­setzt – wirk­sa­me Foli­en bie­ten.

Fuß­no­ten:

  1.  Vgl. <http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​F​u​n​k​t​i​o​n​a​l​i​s​m​us_(Design)>.
  2.  Der deut­li­ch anwen­dungs­ori­en­tier­te­re Begriff des Kom­mu­ni­ka­ti­onsdesi­gners wird dem Anspruch der Funk­ti­ons­ori­en­tie­rung, den Desi­gn erbebt, sicher­li­ch gerech­ter – und setzt sich glück­li­cher­wei­se zuneh­mend durch.
  3.  Ich denke, ich kann das für Leser mei­ner ja eher län­ge­ren Arti­kel mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit aus­schlie­ßen.
  4.  Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel und sind im Fol­gen­den dar­ge­stellt.
  5.  Die erste der erwähn­ten Aus­nah­men.
  6.  In die­sem Blog ver­wen­de ich bewusst das „nor­ma­le” dop­pel­te Anfüh­rungs­zei­chen (ASCII 34), ich finde es im Kon­text des ver­wen­de­ten „The­mes” ästhe­ti­scher. Abge­se­hen von mei­ner Frau (die beim Kor­rek­tur­le­sen nach wie vor jedes ein­zel­ne Anfüh­rungs­zei­chen anstreicht) scheint es bis­her nie­man­den zu stö­ren oder zu irri­tie­ren.
  7.  Jan Schul­tink (<http://​ideatrans​plant​.com/​>) bezeich­net die­ses Vor­ge­hen in sei­nem sehr emp­feh­lens­wer­ten Buch „Pitch It!” (Schul­tink, Jan: Pitch It!. <https://​itu​nes​.apple​.com/​u​s​/​b​o​o​k​/​p​i​t​c​h​-​i​t​!​/​i​d​5​8​4​8​2​4855?mt=11>) aus­ge­spro­chen tref­fend als „Fran­ken­stei­ning”. „Pitch It!” ist ein ange­nehm kom­pak­tes und übri­gens auch sehr schön gestal­te­tes eng­lisch­spra­chi­ges iBook zur Gestal­tung von Prä­sen­ta­tio­nen. Neben sehr pra­xis­ori­en­tier­ten Desi­gn-Hin­wei­sen lie­fert Schul­tink vor allem auch Hin­wei­se zum „story tel­ling” selbst.
  8.  Cali­bri im Falle von Micro­soft Power­Point, Myriad Pro in Apple Keyno­te und Arial (die Micro­soft Win­dows-spe­zi­fi­sche Vari­an­te von Hel­ve­ti­ca) in Open­Of­fice unter Win­dows.
  9.  Zehn Foli­en, zwan­zig Minu­ten und Drei­ßig-Punkt-Schrift. Vgl. <https://​guy​ka​wa​sa​ki​.com/​t​h​e​_​1​0​2030_rule/> (20.02.2017) <http://​blog​.guy​ka​wa​sa​ki​.com/​2​0​0​5​/​1​2​/​t​h​e​_​1​0​2​0​3​0​_rule.html> (09.03.2013), archi­viert am 09.03.2013 unter <http://​www​.web​ci​ta​ti​on​.org/6EzdIdtJO>.
  10.  Vgl. ebd. Diese wohl nicht ganz ernst­ge­mein­te Emp­feh­lung ist eher für Prä­sen­ta­tio­nen vor dem Manage­ment geeig­net und kann sich im Bil­dungs­be­reich sicher­li­ch als höch­st pro­ble­ma­ti­sch erwei­sen. Kawa­sa­ki weist mit die­ser Regel den­no­ch auf einen rele­van­ten Fak­tor hin – der Visus nimmt mit dem Alter rapi­de ab.
  11.  Dem Cor­po­ra­te Desi­gn als Problem(-verursacher) wird sich ein Abschnitt in einem der näch­sten Teile die­ser Serie wid­men – ein ein­heit­li­ches Farb­sche­ma aller­dings ist häu­fig eher hilf­reich als pro­blem­ver­ur­sa­chend.
  12.  Vgl. z. B. <http://​docs​.gimp​.org/​d​e​/​g​i​m​p​-​t​o​o​l​-​c​o​l​o​r​-​p​icker.html>.
  13.  Adobe pro­duct screenshot(s) reprin­ted with per­mis­si­on from Adobe Systems Incor­po­ra­ted.
  14.  Oder zumin­dest den Bereich des tat­säch­li­ch Evi­denz­ba­sier­ten ver­las­sen – vgl. Johann Wolf­gang von Goe­thes Far­ben­leh­re und seine Aus­ein­an­der­set­zung mit Sir Isaac New­ton, vor allem aber deren Extra­po­la­ti­on in Form von Rudolf Stei­ners „Far­ben­leh­re”. Spä­te­stens seit Stei­ner ist das Thema Far­ben­leh­re gera­de im deutsch­spra­chi­gen Raum defi­ni­tiv ein Tum­mel­platz für Eso­te­ri­ker. Ich benut­ze trotz­dem gern Wachs­malblöcke.
  15.  Zum Bei­spiel <http://​www​.shut​ter​stock​.com> und <http://​deut​sch​.istock​pho​to​.com>.
  16.  Eine umfang­rei­che Zusam­men­stel­lung fin­det sich z. B. unter <http://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​W​i​k​i​p​e​d​i​a​:​P​u​b​l​i​c​-​D​o​m​a​i​n​-​B​i​l​derquellen>. Ich per­sön­li­ch favo­ri­sie­re Mor­gue­fi­le (<http://​www​.mor​gue​fi​le​.com/>) und die gemein­frei­en Bil­der der Wiki­me­dia Com­mons-Samm­lung (<http://​com​mons​.wiki​me​dia​.org/>).
  17.  Beim Foto­gra­fie­ren im Büro i. d. R. vor allem ein guter Weiß­ab­gleich.
  18.  Vgl. <http://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​C​l​i​p​_​a​rt#History>.
  19.  Ja, ich habe so etwas auch in den letz­ten Jah­ren noch erle­ben „dür­fen”.
  20.  Vgl. <http://​crea​ti​ve​com​mons​.org/​l​i​c​e​n​s​e​s​/​by/3.0/de/>.

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