Warum Kaizen eine Haltung ist und KVP „nur“ ein Prozess

Schaue ich auf die Umset­zung lea­ner oder agi­ler Metho­den, so wun­de­re ich mich häu­fig, wie schwer es oft fällt, deren ver­mut­lich wich­tigs­ten und aus mei­ner viel­leicht etwas nai­ven Sicht selbst­ver­ständ­lichs­ten Aspekt umzu­set­zen: Kai­zen – auf Deutsch meist die „kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung“. In mei­ner Welt soll­te es ganz von allein so etwas wie einen intrin­si­schen mensch­li­chen Drang zur Ver­bes­se­rung geben, ist Kai­zen qua­si natür­lich. Und doch braucht es oft einen defi­nier­ten Pro­zess, meinst beti­telt mit Akro­ny­men wie KVP1, PDCA2 oder – noch län­ger – DMAIC3. „QM4-Beauf­trag­te“ sam­meln „Feh­ler­mel­dun­gen“ auf dem Weg zur ISO-9001-Zer­ti­fi­zie­rung, „BVW5-Beauf­trag­te“ lee­ren womög­lich bei Bedarf auch anonym nutz­ba­re „BVW-Brief­käs­ten“; das Arbeit­neh­mer­er­fin­dungs­ge­setz (Arb­nErfG) defi­niert gar mit deut­scher Gründ­lich­keit den Begriff des „tech­ni­schen Ver­bes­se­rungs­vor­schlags“​6. „Intrin­sisch“ oder gar „natür­lich“ wirkt dar­an nichts. War­um tun wir uns damit bloß so schwer?

Ich glau­be, dass wir hier mit einem sozio­kul­tu­rel­len Pro­blem kämp­fen – und dass es in die­sem Punkt einen gro­ßen Unter­schied zwi­schen dem (nord‑)​europäisch gepräg­ten Kul­tur­kreis und bei­spiels­wei­se Japan gibt.

Die protestantische Ethik

Max Weber beschreibt in sei­nem Werk „Die pro­tes­tan­ti­sche Ethik und der Geist des Kapitalismus“7 den Ein­fluss der pro­tes­tan­ti­schen Ethik auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung des Okzi­dents – ins­be­son­de­re durch „Die Berufs­ethik des aske­ti­schen Protestantismus“8 – die Betrach­tung des Berufs als Beru­fung und des wirt­schaft­li­chen bzw. beruf­li­chen Erfolgs als Zei­chen des eige­nen Erwählt­s­eins. Folgt man Weber, ist der Pro­tes­tan­tis­mus einer der ent­schei­den­den Ein­fluss­fak­to­ren für die Ent­ste­hung der Wirt­schafts­struk­tu­ren, die ins­be­son­de­re den euro­pä­isch gepräg­ten Raum nach wie vor prägen.

Ich nei­ge zu der Annah­me, dass der Pro­tes­tan­tis­mus inner­halb die­ser Struk­tu­ren auch gro­ßen Ein­fluss dar­auf hat, wie wir mit Feh­lern und Ver­bes­se­run­gen umge­hen – und vor allem, wie schwer wir uns oft damit tun, ins­be­son­de­re im Ver­gleich zu Japan. Gleich, ob man nun der durch­aus strit­ti­gen The­se Ruth Bene­dicts folgt, die west­li­che Welt sei geprägt von einer Schuld-, der nahe und fer­ne Osten hin­ge­gen von einer Scham­kul­tur9: „Sün­de“ und „Schuld“ sind in christ­lich gepräg­ten Kul­tur­krei­sen defi­ni­tiv ein hoch­re­le­van­tes The­ma – gera­de im Pro­tes­tan­tis­mus, kann man sei­ne indi­vi­du­ell zu ver­ant­wor­ten­de Schuld doch kaum wirk­sam im Welt­li­chen til­gen, sel­ten und nicht wirk­lich durch Beich­te, Buße und Abso­lu­ti­on und erst recht nicht durch Ablass­brie­fe. Ist zudem Erfolg im Beruf (der „Beru­fung“) nun auch noch Zei­chen der eige­nen Erwäh­lung, bekom­men im Gegen­zug Feh­ler und Miss­erfol­ge über ihre welt­li­che Rele­vanz hin­aus gar noch eine jen­sei­ti­ge Bedeu­tung, könn­ten Anzei­chen des eige­nen Nicht-Erwählt­s­eins sein – und das ist wohl­mög­lich im cal­vi­nis­ti­schen Sin­ne sowie­so schon qua­si schick­sal­haft prä­de­sti­niert. Auf Feh­ler auf­merk­sam zu machen, stellt poten­zi­ell den Ver­ur­sa­cher als nicht-erwählt bloß – selbst dem „Pet­zen“ wohnt also womög­lich eine zusätz­li­che außer­welt­li­che Dimen­si­on inne. Kurz: Eige­ne und auch frem­de Feh­ler oder gar Schuld gilt es unter allen Umstän­den zu mei­den; Ver­bes­se­rungs­wür­dig­kei­ten und ‑poten­tia­le sind womög­lich schlech­te (Vor‑)​Zeichen.

Dazu kommt sicher­lich auch: Das irdi­sche Dasein beginnt in christ­li­cher Les­art ja sowie­so schon mit einem dum­men Feh­ler, der zur Ver­trei­bung aus dem Paradies10 führ­te – auch nicht unbe­dingt ein Bei­spiel für einen kon­struk­ti­ven Umgang mit Fehlern.

Die­ser Umgang mit (bzw. die­se Angst vor) Feh­lern und Schuld hat m. E. einen extrem gro­ßen Ein­fluss auf die geleb­te und erleb­te Feh­ler­kul­tur und damit auch auf den Umgang mit Ver­bes­se­rung: Pas­siert ein Feh­ler, gibt es Schuld und einen Schul­di­gen. Kann etwas ver­bes­sert wer­den, war es zuvor „ver­bes­se­rungs­wür­dig“, also eigent­lich „schlecht“ – und irgend­je­mand war ver­mut­lich schuld dar­an, min­des­tens dar­an, dass es bis­her noch nicht ver­bes­sert wur­de. Die­sen Schul­di­gen zu suchen – und das soll­te man tun­lichst nicht selbst sein, allein des­we­gen ist die Suche schon wich­tig –, ist mei­ner Erfah­rung nach häu­fig viel wich­ti­ger als die Suche nach der Ursa­che oder gar der Lösung. Die pro­tes­tan­ti­sche Ethik i. S. Webers als prä­gend für unse­ren Umgang mit Feh­lern und Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten zu erach­ten, erscheint mir sehr naheliegend.

Schuster, bleib bei Deinen Leisten

Wie­wohl die Her­kunft die­ses Aus­spruchs in der Anti­ke zu suchen ist​11, also lan­ge vor der Refor­ma­ti­on, dürf­te er sich in der pro­tes­tan­ti­schen Berufs­ethik so wie sie Weber beschreibt wiederfinden:

„[…] der ein­zel­ne soll grund­sätz­lich in dem Beruf und Stand blei­ben, in den ihn Gott ein­mal gestellt hat, und sein irdi­sches Stre­ben in den Schran­ken die­ser sei­ner gege­be­nen Lebens­stel­lung hal­ten.“​12

Die­ses Bild vom Beruf als pro­vi­den­ti­el­le Beru­fung ist m. E. wenig geeig­net, Ver­bes­se­rungs­pro­zes­se zu för­dern, vor allem nicht außer­halb des jeweils eige­nen Ver­ant­wor­tungs­be­reichs – wäre das doch qua­si schon „Wil­dern in frem­den Gefil­den“. Jetzt wird mir auch klar, war­um die ein­gangs erwähn­ten „BVW-Brief­käs­ten“ auch anonym nutz­bar sind. Schus­ter, bleib bei Dei­nen Leisten!

Das Leben als KVP

Völ­lig anders erscheint mir die reli­gi­ös-kul­tu­rel­le Prä­gung in die­sem Punkt in bud­dhis­tisch gepräg­tem Umfeld zu sein: „Leben ist lei­den“, so die ers­te edle Wahr­heit (dukkha), eine der Grund­la­gen der bud­dhis­ti­schen Leh­re – und im Leben (genau genom­men: Leben für Leben) dem edlen acht­fa­chen Pfad zu fol­gen, führt lang­sam und klein­schrit­tig aus dem Lei­den her­aus, führt zur Been­di­gung von Lei­den, so die vier­te edle Wahr­heit (mag­ga)13. Der Bud­dhis­mus bie­tet also einen mul­ti­di­men­sio­na­len („Weis­heit“, „Sitt­lich­keit“ und „Ver­tie­fung“) Weg der Ver­bes­se­rung der Gesamt­si­tua­ti­on – für einen selbst und alle ande­ren – und das eige­ne Den­ken und Tun im irdi­schen Dasein soll­te an die­sem Weg ori­en­tiert sein. Extrem unwis­sen­schaft­lich und lapi­dar formuliert​14: Das Leben ist aus bud­dhis­ti­scher Sicht sowie­so schon per se ein kon­ti­nu­ier­li­cher Verbesserungsprozess.

Der Aufstieg Japans

Es ist sehr viel geschrie­ben wor­den über die mög­li­chen Ursa­chen des rasan­ten wirt­schaft­li­chen Auf­stiegs Japans in den 1950ern. Ana­log zu Webers Pro­tes­tan­tis­mus-Hypo­the­se stell­te Robert N. Bel­lah die The­se auf, die reli­giö­se Prä­gung der Tuko­ga­wa-Zeit – ein Syn­kre­tis­mus aus Bud­dhis­mus, [Neo-]Konfuzianismus und Shin­tō – habe in der Edo-Zeit mit einer spe­zi­fi­schen Arbeits­ethik die Grund­la­ge für die spä­te­re wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung gelegt​15.

Auf der Suche nach einer Ursa­che für die hohe Pro­duk­ti­vi­täts- und Qua­li­täts­stei­ge­rung der japa­ni­schen Indus­trie nach dem zwei­ten Welt­krieg wird aller­dings auch oft ein wei­te­rer ver­meint­lich nicht reli­gi­ös gepräg­ter Ein­fluss bemüht: Das Wir­ken W. Edwards Demings im Japan der frü­hen Nach­kriegs­zeit, ins­be­son­de­re sei­ne (bzw. letzt­lich Wal­ter A. She­wharts) Arbeit zur kon­ti­nu­ier­li­chen Ver­bes­se­rung, zum Qua­li­täts­ma­nage­ment. Die­se Zuschrei­bung geht oft­mals so weit, PDCA mit Kai­zen (改善) gleich­zu­set­zen und Deming als einen der ent­schei­den­den geis­ti­gen Väter des Toyo­ta-Pro­duk­ti­ons­sys­tems (TPS) zu betrach­ten. Neben der Tat­sa­che, dass die­se haupt­säch­lich auf den eigent­li­chen Ver­bes­se­rungs­pro­zess fokus­sier­te Sicht­wei­se Demings Ideen zur ange­wand­ten Sta­tis­tik und auch zur Führung​16 m. E. unan­ge­mes­sen wenig wür­digt, über­be­wer­tet sie mei­ner Mei­nung nach den Ein­fluss Demings auf Kai­zen als Phi­lo­so­phie: Die Idee kon­ti­nu­ier­li­cher Ver­bes­se­rung, des „Lebens als KVP“ hat ihren Ursprung ver­mut­lich bereits in den oben erwähn­ten bud­dhis­ti­schen Prin­zi­pi­en – und die For­mu­lie­rung des „Lebens als KVP“ fin­det sich (spä­ter) ana­log bspw. in Masaa­ki Ima­is Buch „Kai­zen“:

„The KAIZEN phi­lo­so­phy assu­mes that your way of life – be it our working life, our social life, or our home life – deser­ves to be con­stant­ly impro­ved“​17

Demings Kon­zep­te tra­fen min­des­tens auf kul­tu­rell-reli­gi­ös bedingt extrem frucht­ba­ren Boden – kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung als Phi­lo­so­phie dürf­te ihren Anhän­gern in Japan bereits qua­si in die Wie­ge gelegt wor­den sein. Der Boden im christ­lich-pro­tes­tan­ti­schen Kul­tur­kreis war offen­kun­dig deut­lich kar­ger; Demings Ideen wur­den im Wes­ten erst ab den frü­hen 1980ern – begin­nend wohl mit der NBC-Doku­men­ta­ti­on „If Japan Can, Why Can´t We?“18 – wirk­lich wahrgenommen.

Ganz neben­bei bemerkt scheint mir gera­de die west­li­che Rezep­ti­on der Rol­le Demings beim wirt­schaft­li­chen Auf­stieg Japans nicht zuletzt auch von einer gewis­sen gera­de­zu impe­ria­lis­ti­schen Arro­ganz geprägt zu sein: Zumin­dest der Geist hin­ter dem Erfolg muss aus der west­li­chen Hemi­sphä­re impor­tiert sein, wird im ver­trau­ten eige­nen Kul­tur­raum gesucht. Ähn­li­ches gilt m. E. für Bel­lahs Weber-Ana­lo­gie, auch hier drängt sich mir der Ver­dacht auf, der Gedan­ke sei von einer Pro­jek­ti­on zumin­dest stark beeinflusst.

Anzu­neh­men, dass es die­se Phi­lo­so­phie – das grund­le­gen­de Kon­zept von Kai­zen – nicht bereits vor Deming gab und die Wur­zeln des TPS bei Demings Ideen zu suchen sei­en, hal­te ich noch aus einem wei­te­ren Grund für wenig sinn­voll: Jidō­ka (自働化) als der Aus­gangs­punkt von Kai­zen inner­halb des TPS geht his­to­risch auf die auto­ma­ti­sche Abschal­tung der von Toyo­da Sakichi ent­wi­ckel­ten Webstühle​19 im Jah­re 1905 zurück – und auch die Idee der „5 Why“ wird dem 1930 ver­stor­be­nen Toyo­da Saki­chi zuge­schrie­ben. Der „frucht­ba­re Boden“, auf den Demings Ideen tra­fen, war also bereits lan­ge bestellt – und das m. E. eben auch auf­grund der kul­tu­rell-reli­giö­sen Prä­gung, des dar­aus resul­tie­ren­den Drangs nach Ver­bes­se­rung und des mei­ner Wahr­neh­mung nach gegen­über christ­lich und ins­be­son­de­re pro­tes­tan­tisch gepräg­ten Kul­tur­krei­sen kon­struk­ti­ve­ren Umgangs mit Fehlern.

Kurz: Mir erscheint extrem nahe­lie­gend, dass Kai­zen eine reli­gi­ös-kul­tu­rell gepräg­te Hal­tung ist, der kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rungs­pro­zess in der west­li­chen Welt hin­ge­gen ein mehr oder min­der müh­sam erlern­ter und ein­ge­üb­ter Pro­zess – und so erklärt sich dann m. E. auch, war­um wir uns damit so schwer tun!

Kaizen als Philosophie vs. KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
Kai­zen als Phi­lo­so­phie vs. KVP (kon­ti­nu­ier­li­cher Ver­bes­se­rungs­pro­zess) als Pro­zess – und ja, ich bin mir der Tat­sa­che bewusst, dass es in Zen-Gär­ten gar kei­ne Stein­männ­chen gibt.

Und nun?

Was tun wir nun mit die­ser Erkennt­nis? Zu schluss­fol­gern, man müs­se ein­fach nur die Hal­tung ändern – idea­ler­wei­se die eige­ne und auch die von allen ande­ren –, erscheint mir wenig ziel­füh­rend: Men­schen ändern sich m. E. in ihren grund­le­gen­den Impe­ra­ti­ven sel­ten oder nie (vgl. hier). Viel mehr als das, was die Spat­zen sowie­so schon von den Dächern pfei­fen, ist also an die­ser Stel­le ver­mut­lich unmit­tel­bar ope­ra­tio­na­li­sier­bar kaum anzu­füh­ren: eine posi­ti­ve Feh­ler­kul­tur eta­blie­ren und pfle­gen, Feh­ler als Chan­ce zur Ver­bes­se­rung wahr­neh­men und evo­lu­tio­nä­re Ver­bes­se­rung auf Basis empi­ri­scher Metho­den för­dern und ein­for­dern – und das idea­ler­wei­se beglei­tet durch einen Ver­bes­se­rungs­pro­zess auf der Meta-Ebe­ne, der viel­leicht sogar lang­sam aber sicher eine sozia­le Norm eta­bliert und uns so näher an Kai­zen als Phi­lo­so­phie bringt.

Das ist ja nun lei­der nichts, was nicht schon lan­ge bekannt gewe­sen wäre. Es aller­dings in dem Bewusst­sein zu tun, dass man womög­lich gegen eine tie­fe sozio-kul­tu­rel­le Prä­gung anar­bei­tet – und dass Men­schen aus völ­lig ande­ren Kul­tur­krei­sen die­se poten­ti­ell nicht haben, also viel­leicht sogar aus ihrer Sozia­li­sa­ti­on her­aus unter­stüt­zen könn­ten – erscheint mir hilf­reich. Die­sen Gedan­ken zu eta­blie­ren, war das Ziel die­ser läng­li­chen Ausführungen.

Fuß­no­ten:

  1.  „Konti­nu­ier­li­cher Verbes­se­rungsprozess“.
  2.  „Plan, Do, Check, Act“ – oder auch PDSA („Plan, Do, Study, Act“).
  3.  „Defi­ne, Measu­re, Analy­ze, Impro­ve, Control“.
  4.  „Quali­tätsmanage­ment“.
  5.  „Betrieb­li­ches Vorschlagswesen“.
  6.  § 3 Arb­nErfG.
  7.  Max Weber: Gesam­mel­te Auf­sät­ze zur Reli­gi­ons­so­zio­lo­gie. 8., pho­to­me­cha­nisch gedruck­te Auf­la­ge; Band 1, Tübin­gen: J. C. B. Mohr (Paul Sie­beck), 1986 (1. Auf­la­ge 1920).
  8.  Weber, a. a. O., S. 109.
  9.  Vgl. Bene­dict, Ruth: The Chry­san­the­mum and the Sword: Pat­terns of Japa­ne­se Cul­tu­re. Cam­bridge: Hough­ton Miff­lin Com­pa­ny 1946.
  10.  Luther­bi­bel 2017, Gen 3. Die exege­ti­sche Ober­fläch­lich­keit an die­ser Stel­le ist durch­aus beab­sich­tigt und ent­spricht m. E. einer mög­li­chen unbe­darf­ten Rezeption.
  11.  Vgl. Ein­trag zu „Ne sutor supra crepĭ­dam“ in: ver­schie­de­ne: Mey­ers Kon­ver­sa­ti­ons-Lexi­kon, 4. Auf­la­ge, Band 12. Biblio­gra­phi­sches Insti­tut, Leip­zig 1888, Sei­te 66. Digi­ta­le Voll­text-Aus­ga­be bei Wik­is­our­ce, online unter <https://​de​.wik​is​our​ce​.org/​w​/​i​n​d​e​x​.​p​h​p​?​t​i​t​l​e​=​S​e​i​t​e​:​M​e​y​e​r​s​_​b​1​2​_s0066.jpg#> (23.05.2026).
  12.  Weber, a. a. O., S. 79.
  13.  Vgl. bspw. Dham­mi­ka, Bhan­te S.: Was Sie schon immer über Bud­dhis­mus wis­sen woll­ten. Aus­ge­wähl­te Fra­gen und Ant­wor­ten. 3. Aufl. Mün­chen: Deut­sche Bud­dhis­ti­sche Uni­on e. V. 2017. S. 22 ff. Kos­ten­lo­ser Down­load unter <https://​bud​dhis​mus​-deutsch​land​.de/​w​p​-​c​o​n​t​e​n​t​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​2​5​/​0​4​/​d​h​a​m​m​i​k​a_2025.pdf> (24.04.2026).
  14.  Viel bes­ser kann ich es offen gestan­den auch nicht – ich möch­te mir kei­nes­falls irgend­ei­ne Exper­ti­se in Sachen Bud­dhis­mus anmaßen.
  15.  Vgl. Bel­lah, Robert Neelly. Toku­ga­wa Reli­gi­on: The Values of Pre-Indus­tri­al Japan. Glen­coe, Ill.: The Free Press, 1957. Auch in Japan selbst war die Weber-Rezep­ti­on lan­ge geprägt von Pro­jek­tio­nen auf die eige­ne wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung; vgl. bspw. Han­ke, Edith. Max Weber und Japan. Band 3 Euro­pa und die Welt: Euro­pa und die Welt, edi­ted by Pim den Boer, Heinz Duch­hardt, Georg Kreis and Wolf­gang Schma­le, Mün­chen: Olden­bourg Wis­sen­schafts­ver­lag, 2012, pp. 235 – 242. Online ver­füg­bar unter <https://​www​.rese​arch​ga​te​.net/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​3​4​5​2​1​4​8​3​2​_​M​a​x​_​W​e​b​e​r​_und_Japan> (26.04.2026).
  16.  Ohne Zwei­fel höchst rele­vant und gera­de in Japan bspw. mit dem Deming-Preis außer­or­dent­lich gewürdigt.
  17.  Imai, Masaa­ki: KAIZEN. The Key to Japan’s Com­pe­ti­ti­ve Suc­cess. New York: Ran­dom House Busi­ness Divi­si­on 1986. S. 3.
  18.  Vgl. bspw. <https://​deming​.org/​i​f​-​j​a​p​a​n​-​c​a​n​-​w​h​y​-​c​a​n​t​-​w​e​-​1​9​8​0​-​n​b​c​-​s​p​e​c​i​al-report/> (14.05.2026). Auf You­Tube zu fin­den unter <https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​v​cG_Pmt_Ny4> (14.05.2026).
  19.  Vgl. bspw. <https://​www​.toyo​ta​-glo​bal​.com/​c​o​m​p​a​n​y​/​h​i​s​t​o​r​y​_​o​f​_​t​o​y​o​t​a​/​7​5​y​e​a​r​s​/​t​e​x​t​/​t​a​k​i​n​g​_​o​n​_​t​h​e​_​a​u​t​o​m​o​t​i​v​e​_​b​u​s​i​n​e​s​s​/​c​h​a​p​t​e​r​1​/​s​e​c​t​i​o​n​1​/​item4.html> (14.05.2026).

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