Warum gibt es eigentlich keinen „Kanban Master“?

Warum gibt es eigentlich keinen "Kanban Master"?

Auch, wenn mir der Begriff ganz und gar nicht gefällt: Die Exis­tenz der Rol­le des Scrum Mas­ters ist sicher­lich einer der wich­ti­ge­ren Grün­de für den Erfolg und die Ver­brei­tung des Rah­men­wer­kes „Scrum“.

Kan­ban kennt eine sol­che Rol­le nicht – eine vor­ge­schrie­be­ne neue Rol­le wür­de womög­lich gar den Chan­ge­ma­nage­ment-Prin­zi­pi­en von Kan­ban wider­spre­chen. … weiterlesen ...

Warum „Teilzeit-Scrum“ m. E. nur das Problem verlagert, Zielkonflikte verursacht und nicht effizient ist

Warum "Teilzeit-Scrum" nur das Problem verlagert, Zielkonflikte verursacht und nicht effizient ist „Teilzeit-Scrum“ – sich aufteilen müssen zwischen der Arbeit im Scrum- oder gar Entwicklungsteam und anderen Arbeiten in der Organisation – ist m. E. eine der potentiell schädlichsten MeTooden, die aktuell en vogue sind. Zu dieser Einschätzung komme ich vor allem aus drei Gründen: weiterlesen ...

Warum mir Scrum im IT-Infrastruktur-Bereich oft als wenig sinnvoll erscheint

Warum Scrum im IT-Infrastruktur-Bereich oft wenig sinnvoll ist

„Wir machen jetzt [auch] Scrum.“ ist ein Satz, den (sicher nicht nur) ich in den letz­ten Jah­ren sehr häu­fig gehört habe – inzwi­schen auch außer­halb des Soft­ware­ent­wick­lungs-Bereichs im tra­di­tio­nell metho­disch eher kon­ser­va­ti­ven IT-Infra­struk­tur-Bereich. Prak­tisch erlebt man dabei Scrum häu­fig eher als MeToode (Antrieb: „Alle machen das!“) … weiterlesen ...

„Responding to Change“ oder einfach nur Chaos?

Das Wer­te­paar des Agi­len Mani­fests, das mir am häu­figs­ten spon­tan zitiert zu wer­den scheint, ist „respon­ding to chan­ge over fol­lowing a plan“. Nun mag das dar­an lie­gen, dass die­ser Ansatz mehr als alt ist, sich die Idee des Reagie­rens auf Ver­än­de­rung natür­lich schon in viel älte­ren Schrif­ten fin­det – sei es bei­spiels­wei­se bei Sun­zi (Sun Tzu) vor über 2.500 Jah­ren oder z. B. … weiterlesen ...

Methoden vs. METHODEN – oder: Von der „reinen Lehre“

Methoden vs. METHODEN – oder: "Von der reinen Lehre"

Bestün­de eine Reli­gi­on „X“ ledig­lich dar­auf, bestim­men zu dür­fen, wel­ches Glau­ben und wel­ches Ver­hal­ten „x“ genannt wer­den dür­fe (nen­nen wir es „Dog­ma 1“), Geschich­te und Gegen­wart wären ver­mut­lich deut­lich ruhi­ger (ver­lau­fen). Lei­der nei­gen gera­de mono­the­is­ti­sche Reli­gio­nen dazu, jeweils für sich den Besitz der abso­lu­ten und ein­zi­gen ‚Wahr­heit‘ zu rekla­mie­ren („Dog­ma 2“). … weiterlesen ...

Methoden-„Frankensteining“

Methoden-"Frankensteining"

Mary Shel­ley ließ Vik­tor Fran­ken­stein in ihrem gleich­na­mi­gen Roman ver­gleichs­wei­se wahl­los sein bei der Zusam­men­stel­lung der „Zuta­ten“ sei­ner Schöp­fung – dem (eben die­ser Wahl­lo­sig­keit wegen) spä­te­ren „Mons­ter“. Der Name „Fran­ken­stein“ steht seit­her für mons­trös-wahl­lo­se Schöp­fun­gen aller Art; im Eng­li­schen hat gar das Verb „fran­ken­stei­ning“ eine gewis­se Ver­brei­tung erlangt. … weiterlesen ...

Meine sechs „Dimensionen“ des (Aufwands‑)Schätzens

Meine Sechs Dimensionen des Aufwandschätzens

Manch­mal ist gera­de das Durch­ein­an­der inspi­rie­rend, weil es mich zum Sor­tie­ren ani­miert – so erleb­te ich es kürz­lich auf dem (übri­gens in jeder Hin­sicht inspi­rie­ren­den!) PM Camp Ber­lin beim Dis­ku­tie­ren über Aufwandsschätzungen.

Ob agil oder nicht – solan­ge man nicht zufäl­lig Anhän­ger der #noEstimates-„Bewegung“ ist, kommt man über kurz oder lang in die Situa­ti­on, (Projekt‑)​Aufwände schät­zen zu müs­sen. … weiterlesen ...

Von Kanban, der TOC und ganz viel Baggermatsch

Von Kanban, der Theory of Constaints und ganz viel Baggermatsch

Ich dach­te immer, die Eng­pas­s­ori­en­tie­rung von Eli­ya­hu M. Gold­ratts „Theo­ry of Cons­traints“ (TOC) läge mir so nahe, weil sie so „phy­si­ka­lisch“ ist. In Wirk­lich­keit liegt das aber an mei­ner bag­ger­mat­sch­las­ti­gen Kindheit.  … weiterlesen ...