Und wie geht das jetzt wieder ab?

Jeder, der gern an Flip­chart, White­board oder Mode­ra­ti­ons­wand arbei­tet, dürf­te es ken­nen: Man kann sich noch so sehr vor­se­hen – am Ende des Mee­tings sind die Hän­de mehr oder min­der bunt.

Jedes Visua­li­sie­rungs­werk­zeug benö­tigt die jeweils rich­ti­gen Stif­te (vgl. hier) – Mar­ker mit eher reni­ten­ter Tin­te sind dem­entspre­chend manch­mal unverzichtbar​1. White­board-Mar­ker mögen noch recht gut abwasch­bar sein, Flip­chart-Stif­te sind schon ein wenig wider­spens­ti­ger und dem „klas­si­schen Edding“​2 bei­spiels­wei­se ist mit Was­ser und Sei­fe kaum bei­zu­kom­men. Möch­te man nicht den Rest des Tages mit „dre­cki­gen“ Fin­gern her­um­lau­fen oder gar am Ess­tisch sit­zen, heißt es schrub­ben – ich nut­ze zu die­sem Zweck meist einen Bims­stein, der wenig scho­nend, aber umso effek­ti­ver hilft, die Spu­ren der Visualisierungs-„Session“ zu besei­ti­gen.

Auf eine viel weni­ger schmerz­haf­te und deut­lich ein­fa­che­re Mög­lich­keit, die­ses Pro­blem zu lösen, muss­te ich erst von mei­ner Frau gebracht wer­den. Ver­mut­lich sozia­li­sa­ti­ons­be­dingt ver­wen­de ich per­sön­lich aus­ge­spro­chen sel­ten Nagel­lack; auf die Idee, aus­ge­rech­net Nagel­lack­ent­fer­nungs­tü­cher zu benut­zen, wäre ich nie gekom­men – und dabei funk­tio­nie­ren sie her­vor­ra­gend; kei­ner mei­ner nicht-was­ser­ba­sier­ten Stif­te hält den Tüchern auch nur kurz­fris­tig stand! Bevor jetzt ein Auf­schrei durch die m. E. ten­den­zi­ell ja eher umwelt­be­wuss­te Visua­li­sie­rungs-Sze­ne geht: Sofern es prak­ti­ka­bel ist – zum Bei­spiel im eige­nen Büro – nut­ze ich nach wie vor Was­ser, Sei­fe und einen Bims­stein. Unter­wegs aber leis­ten mir die ein­zeln ver­pack­ten Tücher oft aus­ge­zeich­ne­te Dienste​3 und sind aus mei­nem „Visua­li­sie­rungs-Gepäck“ kaum mehr weg­zu­den­ken.

Fuß­no­ten:

  1.  Zum Bei­spiel bei Ver­wen­dung der Stat­tys Notes oder der Lega­mas­ter Magic Chart-Pro­duk­te, vgl. hier.
  2.  Hier als Deonym für nicht-was­ser­ba­sier­te Per­ma­nent-Mar­ker aller Art ver­wen­det.
  3.  Übri­gens auch nach Auto­pan­nen oder bei ande­ren sehr dre­ckig-öli­gen Gele­gen­hei­ten.

One Reply to “Und wie geht das jetzt wieder ab?”

  1. Nicht schlecht…jetzt nur noch ange­wöh­nen die Tücher auch mit­zu­neh­men. Wirk­lich ein Pro­blem für unge­schick­te Grob­mo­to­ri­ker wie mich, die­se Old­school-Visua­li­sie­rungs­tech­ni­ken

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