Warum „Teilzeit-Scrum“ m. E. nur das Problem verlagert, Zielkonflikte verursacht und nicht effizient ist

Warum "Teilzeit-Scrum" nur das Problem verlagert, Zielkonflikte verursacht und nicht effizient ist

„Teil­zeit-Scrum“ – sich auf­tei­len müs­sen zwi­schen der Arbeit im Scrum- oder gar Ent­wick­lungs­team und ande­ren Arbei­ten in der Orga­ni­sa­ti­on – ist m. E. eine der poten­ti­ell schäd­lichs­ten MeToo­den, die aktu­ell en vogue sind. Zu die­ser Ein­schät­zung kom­me ich vor allem aus drei Gründen:

„Teilzeit-Scrum“ ist ein Impediment per se

Steht ein Mit­glied des Scrum-Teams nur einen Teil sei­ner Arbeits­zeit zur Ver­fü­gung, stellt dies per se ein Impe­di­ment dar. … weiterlesen ...

Von Methoden, METHODEN und MeTooden

Von Methoden, METHODEN und MeTooden

Tom DeMar­co und Timo­thy Lis­ter unter­schei­den in ihrem m. E. nach wie vor lesens­wer­ten Klas­si­ker „Wien war­tet auf Dich!“ (engl.: „Peo­p­le­wa­re“) zwi­schen „Metho­di­ken“ und „METHODIKEN“ – letz­te­re sind im Gegen­satz zu ers­te­ren „[…] meist rie­sig und wer­den immer umfang­rei­cher […]“, wer­den gern dog­ma­tisch ange­wandt und als eine Art „All­heil­mit­tel“ ange­se­hen. … weiterlesen ...

Methoden-„Frankensteining“

Methoden-"Frankensteining"

Mary Shel­ley ließ Vik­tor Fran­ken­stein in ihrem gleich­na­mi­gen Roman ver­gleichs­wei­se wahl­los sein bei der Zusam­men­stel­lung der „Zuta­ten“ sei­ner Schöp­fung – dem (eben die­ser Wahl­lo­sig­keit wegen) spä­te­ren „Mons­ter“. Der Name „Fran­ken­stein“ steht seit­her für mons­trös-wahl­lo­se Schöp­fun­gen aller Art; im Eng­li­schen hat gar das Verb „fran­ken­stei­ning“ eine gewis­se Ver­brei­tung erlangt. … weiterlesen ...