Visuelle Archaismen – oder: Nicht über „4.0“ reden und „1.0“ oder „2.0“ zeichnen

Visuelle Archaismen – oder Nicht über "4.0" reden und "1.0" oder "2.0" zeichnen

Möch­te man mög­lichst erkenn­bar visua­li­sie­ren, zeich­net man meist Ste­reo- oder Arche­ty­pi­sches – im Zusam­men­hang mit Men­schen und vor allem Men­schen­grup­pen droht schnell die „Kli­schee-Fal­le des Visua­li­sie­rens“. Glück­li­cher­wei­se zeich­ne ich meist eher (Informations‑)​Technisches.

Die Computermaler (2012) – Mobiltelefon mit AntenneInter­es­san­ter­wei­se droht aber auch beim Visua­li­sie­ren moderns­ter Tech­no­lo­gi­en eine Art „Kli­schee-Fal­le“ – nur anders: Das, was als ver­meint­lich arche­ty­pisch visua­li­siert wird, ist oft schlicht­weg ein Ana­chro­nis­mus – das visu­el­le Wort eigent­lich ein „visu­el­ler Archais­mus“ und soll­te eigent­lich schon längst „aus­ge­stor­ben“ sein. … weiterlesen ...

Für wen sind eigentlich (meine) Sketchnotes?

Für wen sind eigentlich [meine] Sketchnotes

Ich notie­re viel – oft in Form von geschrie­be­ner Spra­che, manch­mal zeich­ne­risch in Form von dia­gramm-arti­gen „Mind­s­capes“, immer aber mit vie­len oft erst spä­ter im Ver­lauf des Vor­trags oder Mee­tings hin­zu­ge­füg­ten Bezugs-Pfei­len und häu­fig in einer Mischung aus bei­dem. Mei­ne Kol­le­gen war­nen Mee­ting-Teil­neh­mer, die mich noch nicht ken­nen, gern vor: Sie mögen nicht irri­tiert sein, ich wür­de immer so viel notie­ren. … weiterlesen ...

Von der Klischee-Falle des Visualisierens

Die Klischee-Falle des Visualisierens – von Archetypen und Stereotypen

Spra­che beein­flusst das Den­ken.8 Unter ande­rem des­we­gen ach­ten wir auf unse­re Wor­te – oft unter Beach­tung der je nach Kon­text m. E. ja durch­aus sinn­vol­len „Poli­ti­schen Kor­rekt­heit“ („poli­ti­cal cor­rect­ness“). Das soll­ten wir auch mit unse­ren visu­el­len Wör­tern tun – erst recht, wenn wir uns gera­de in einer Pha­se des begeis­ter­ten „visu­el­len Sprach­er­werbs“ befin­den! … weiterlesen ...

Canvases sinnvoll anwenden

Canvases sinnvoll anwenden

Trotz aller Kri­tik an der mit­un­ter wenig umsich­ti­gen und dadurch den visu­el­len Denk­pro­zess womög­lich nega­tiv beein­flus­sen­den Anwen­dung von Can­va­ses (vgl. hier, hier und hier): Die dem jewei­li­gen Can­vas zugrun­de­lie­gen­den Ide­en erschei­nen mir häu­fig gut und schlüs­sig, das dar­aus abge­lei­te­te Can­vas oft als poten­zi­ell sehr hilf­rei­che Struk­tur. … weiterlesen ...

Der Ideen-Parkplatz – keine Themen „wegmoderieren“

Der "Ideen-Parkplatz" oder "Themenspeicher" – keine Themen "wegmoderieren"

Mode­rie­re ich eine Samm­lungs-Pha­se in einem Work­shop, ver­su­che ich immer, einen expli­zit visua­li­sier­ten und für alle sicht­ba­ren „Ide­en-Park­platz“ („The­men­spei­cher“) einzurichten​2 – ein Flip­chart, eine Mode­ra­ti­ons­wand oder viel­leicht auch nur eine Ecke eines White­boards, in der alles „geparkt“ wird, was nach mehr oder min­der ein­hel­li­ger Mei­nung der Betei­lig­ten nicht wirk­lich zur gera­de zu bear­bei­ten­den Fra­ge­stel­lung gehört. … weiterlesen ...